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Berühmte afrikanische Fußballspieler: Emmanuel Adebayor

Emmanuel Adebayor spielt für Togo, ist aber bei der WM in Südafrika noch nicht sicher dabei.

Emmanuel Adebayor spielt für Togo, ist aber bei der WM in Südafrika noch nicht sicher dabei.

Name Sheyi Emmanuel Adebayor
Geboren 26. 2. 1984
Land Togo
Clubs Sporting Club de Lomé
FC Metz
AS Monaco
Arsenal
Manchester City
Länderspiele 38, 16 Tore
Erfolge Afrikas Fußballer des Jahres 2008

Emmanuel Adebayor ging den Weg fast aller afrikanischer Fußballprofis: Von Afrika zunächst nach Frankreich. Bei einem Jugendturnier in Schweden fiel er dem französischen Erstliga-Klub FC Metz auf, der ihn prompt verpflichtete. Dort spielte er zunächst einige Zeit in der zweiten Mannschaft, bis er sich bereits im Alter von 17 Jahren in der ersten Mannschaft durchsetzte. Von Metz wechselte er zum AS Monaco, mit dem er auch an der Champions League teilnahm. Deshalb konnte er nach seinem weiteren Wechsel, zum FC Arsenal nach London, nicht an dessen nächster Champions-League-Saison teilnehmen. Für die englische Meisterschaft wechselte Adebayor zu spät nach London, in der Champions League blieb dem Klub, bei dem zu jener Zeit auch Jens Lehmann im Einsatz war, ein Erfolg bekanntermaßen verwehrt. Jüngst gab Adebayor seinen Wechsel zu Manchester City bekannt, dem Klub, der mit externen Millionen zu den ganz großen Clubs aufschließen will, so wie es auch bei Chelsea der Fall war. In einem Interview kurz nach seinem Wechsel gab er an, dass die Fans von Arsenal ihn geradezu dazu getrieben hätten, bei einem anderen Club zu unterschreiben. Die Anfeindungen von Seiten der Arsenal-Fans hätten ihm überhaupt nicht gefallen, schließlich habe er 30 Tore für Arsenal erzielt und sei unschuldig daran, wenn sich andere große Vereine für ihn interessierten.

Im Nationalteam Togos ist Adebayor eine der ganz großen, wenn nicht die Haupt-Stütze: Mit 11 von 20 Treffern schoss Adebayor sein Team Togo fast im Alleingang zur WM 2006 nach Deutschland. Mit diesen 11 Toren war er gleichzeitig auch der erfolgreichste Torschütze der WM-Qualifikation in ganz Afrika. Trotz dieser überragenden Qualifikation in der Gruppe A musste der WM-Neuling Togo nach der Vorrunde bereits die Heimreise antreten: Nur ein Tor gelang bei insgesamt drei Niederlagen, Adebayor selbst konnte ebenfalls nicht treffen. Sicher nicht ganz unschuldig an diesem schlechten Abschneiden war das Chaos um den deutschen Trainer Otto Pfister, der zunächst kurz vor dem ersten WM-Spiel wegen eines Streits um Prämien zurücktrat, um drei Tage später dann doch wieder das Amt zu übernehmen.

Obwohl er auch für die nigerianische Nationalmannschaft spielberechtigt gewesen wäre — bis dato die international weitaus erfolgreichere Nationalmannschaft im afrikanischen und weltweiten Fußball — entschied Adebayor sich dafür, für die “Sperber” (“Les Epervier”), wie die Nationalmannschaft von Togo genannt wird, anzutreten.

Ob sich Togo auch für die WM 2010 in Südafrika qualifiziert, steht noch in den Sternen: in der Qualifikationsgruppe A ist alles noch offen. Mit Kamerun, Gabun und Marokko hat Togo aber eine denkbar schwere Gruppe erwischt. Und dem Fußball-Fan schmerzt ohnehin das Herz: Togo oder Kamerun, einer von beiden wird es nicht bis nach Südafrika schaffen. Zur Zeit liegt Togo sogar besser im Rennen als Kamerun und liegt auf Platz 2.

Adebayors Spitzname ist “Baby Kanu”, weil Nwankwu Kanu, der nigerianische Stürmer, das Vorbild von Emmanuel Adebayor war. Titel gewann er noch keine. Gerüchte darüber, dass Adebayor seine Freundin geschlagen hätte, erwiesen sich im Jahr 2007 als nicht haltbar. Adebayor ist nicht verheiratet und hat keine Kinder.

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Creative Commons License photo credit: wonker

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