Marokko bietet mehr als Sonne und Strand

Marokko bietet mehr als Sonne und Strand

Nicht allein wegen der heiklen Lage in vielen anderen nordafrikanischen Staaten wird Marokko bei deutschen Touristen als Ziel für die hoffentlich schönsten Wochen im Jahr immer beliebter. Im Jahr 2011 kamen mit 220.000 Touristen aus der Bundesrepublik wiederum enorm viele Menschen nach Nordafrika, um zwischen Casablanca und Marrakesch, zwischen Sonne, Strand und marokkanischer Kultur zu entspannen, aber auch um neue Eindrücke zu sammeln.

220.000 Besucher Marokkos allein aus Deutschland bedeutet ein Plus von 7 Prozent gegenüber dem Vorjahr — in Marokko werden selbst die nicht im Tourismus Beschäftigten darüber nicht unglücklich sein. Der Aufwärtstrend bei diesen Zahlen ist seit mehr als einem guten Jahrzehnt ungebrochen.

Auch für das aktuelle Jahr rechnen die Reiseveranstalter mit einem weiteren Zuwachs an Reisenden, die sich für Marokko begeistern können. Das ist allein deshalb schon nicht unwahrscheinlich, weil es in Marokko so viele unterschiedliche touristische Ziele gibt. Alleine die Liste der zum Weltkulturerbe gehörenden Stätten in Marokko umfasst nicht weniger als 8 sehenswerte Orte.

Dazu kommen die florierenden und lebendigen Metropolen in Küstennähe. Die relativ milde Auslegung von Regeln für den Alltag macht einen Aufenthalt im Königreich Marokko zudem zu einer recht relaxten Angelegenheit. Es ist sicher kein Zufall, dass Marokko auch eine Hochburg für aus der westlichen Welt anreisende Surfer ist.

2015 wird Marokko übrigens Gastgeber des Afrika-Cups sein, sicher für den einen oder anderen europäischen Fußballfreund eine Gelegenheit, diese geographische Nähe zu Europa zu nutzen, und mal die Meerenge von Gibraltar zu überwinden, um sich afrikanischen Top-Fußball anzusehen.

Nicht zuletzt zieht es Cineasten gerne nach Marokko, war das Land doch schon Schauplatz vieler großer und berühmter Filme. In erster Linie aber kann man in Marokko Nordafrika erleben, ohne sich allzu große Sorgen um seine persönliche Sicherheit machen zu müssen. Der Zustrom aus Deutschland wie auch aus anderen Ländern wird also aller Voraussicht nach weitergehen.

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