Madagaskar: Zyklon macht Hunderttausende obdachlos
22. Februar 2012| Tweet |
40.000 Menschen, deren Wohnung zerstört wurde, haben bereits eine neue Unterkunft von der Regierung zugewiesen bekommen, die anderen allerdings müsse sich in Notunterkünften durch ihren Alltag kämpfen. Finanziell, aber auch logistisch ist das Land jedoch nicht in der Lage, sich ausreichend um seine von dieser Katastrophe betroffene Bevölkerung zu kümmern, weshalb Hilfe und Unterstützung aus dem Ausland dringend nötig sind.
Als Entwicklungsland, das sich aus der französischen Kolonialisierung heraus noch nicht besonders weiter entwickeln konnte, werfen derartige Katastrophen den Prozess der Konsolidierung des Landes immer wieder entscheidend zurück. Bei der letzten Katastrophe ähnlichen Ausmaßes in Madagaskar waren 1994 über 200 Menschen dem Wüten eines Wirbelsturms zum Opfer gefallen.
Seit 2009 regiert zudem eine “Übergangsregierung” auf Madagaskar, die in einem Staatsstreich die Macht an sich gerissen hatte. Beim Bruttoinlandsprodukt pro Kopf der Bevölkerung rangiert Madgaskar auf einem trostlosen 160. Platz in der Welt. Da nützt es bislang deutlich zu wenig, dass der Wahlspruch des Landes explizit den Fortschritt als Ziel des Bemühens erwähnt:
Tanindrazana, Fahafahana, Fandrosoana lautet er, was so viel bedeutet wie Vaterland, Freiheit, Fortschritt.
photo credit: robstephaustralia
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Schlagworte: Entwicklungsland, Giovanna, Obdachlos, Ostküste, Übergangsregierung, Wirbelsturm, Zyklon




