Artensterben in Zentralafrika droht
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Artensterben in Zentralafrika droht

16. Januar 2012

Auch Erdmännchen könnten bedroht sein

Auch Erdmännchen könnten bedroht sein

Arten sterben schon, seit es Arten gibt, doch die Geschwindigkeit und der Umfang machen das Problem dabei aus. Der Mensch verändert die Umwelt enorm, das geht häufig zu Lasten diverser Tierarten. In Mexiko und in Zentralafrika wird dieses Problem in den nächsten Dekaden besonders groß werden, bedauerlicherweise. Schuld ist, das haben Forscher der australischen James-Cook-Universität kürzlich bewiesen, der Mensch mit seinen weitreichenden Eingriffen in die Natur. Traurige Nachrichten also für die Artenvielfalt in Zentralafrika.

Dabei handelt es sich nicht um ein paar kaum bekannte Insektenarten, sondern um viele Säugetiere, die dann nicht mehr genug Lebensraum und Nahrung finden, um oberhalb der für eine Weiterexistenz kritische Grenze zu bleiben. Eine ähnliche Entwicklung gelte zwar auch für die USA, bzw. sei so vorherzusagen, allerdings würden die Auswirkungen dort nicht so dramatisch sein.

In Zentralafrika, das beträfe neben der Zentralafrikanischen Republik auch noch einen Gürtel von Kamerun bis Tansania, sei bereits jetzt ein Viertel aller Säugetiere vom Aussterben bedroht. Die Jagd ist dabei zwar das kleinere Problem, schlimmer ist der Verlust des Lebensraumes, aber: Die Jagd ist damit trotzdem ein großes Problem.

Normalerweise müsste man bei solchen Veränderungen in der Zusammensetzung der Population in den einzelnen Regionen in mehreren Generationen denken, die vom Menschen geschaffenen Veränderungen sind allerdings so einschneidend, dass die Auswirkungen zügigst ihre volle Entfaltung erreichen. So geht die Studie davon aus, dass die oben genannte Bedrohung schon bis 2050 eintritt und nicht erst, wenn der Mensch das Sonnensytem verlässt.

Grund genug, sich schon in den nächsten Monaten und Jahren aufzumachen, um die besondere Artenvielfalt in Zentralafrika selbst zu erleben — so lange es sie noch gibt.

Creative Commons License photo credit: Daveybot


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