Große Sandwüste von Bilma
13. Januar 2012| Tweet |
Benannt ist die Große Sandwüste von Bilma nach der Ortschaft Bilma, die im Norden den Ausgangspunkt der Großen Sandwüste bildet. Aufgrund dieses Umstands ist der Ort recht bekannt, obwohl gerade mal 2.300 Menschen hier ständig angesiedelt sind. Bilma ist ein Oasenort und demgemäß für alle in dieser Region Reisenden von großer Bedeutung.
Die Große Sandwüste reicht im Süden bis Agadem, wobei auf dieser Strecke etwa 80 größere und 300 kleinere Dünenzüge überwunden werden müssen. Die Fahrt in Richtung N’Guigmi gilt als eine der schwierigsten Strecken aller möglichen Sahara-Abschnitte.
An einigen Stelln der Großen Sandwüste von Bilma finden sich auch steinzeitliche Grabhügel, die von früheren Zeiten erzählen und trotz ihres hohen Alters nicht vom Wind und Sand hinweggeschafft wurden.
Im Westen liegt die Wüste der Wüsten
Früher führte eine hochfrequentierte Karawanenstraße durch die Region, allerdings hat sich diese Verkehrsroute schon lange erledigt, kleinere Verkehrsaufkommen gibt es zwar immer noch, aber nicht mehr in den früheren Dimensionen. Für Autos gibt es nahezu keine Pisten durch die Sandwüste, weshalb ihre Durchquerung wie beschrieben sehr kompliziert ist.
In seinem Westen geht die Große Sandwüste von Bilma über in die Tenere-Sandwüste, welche den Beinamen “Wüste der Wüsten” trägt.
Ungemein viele Fotografien der Sandwüste von Bilma zeigt diese Seite, die auch keine Fragen offen lässt, ob der Name “Große Sandwüste” angemessen ist.
photo credit: leo.laempel
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Schlagworte: Bilma, Fotos, Galerie, Niger, Oase, Sanddünen, Sandwüste, Tenere, Tschad, Wüste der Wüsten




