Ureinwohner Afrikas vielfach gefährdet
3. Januar 2012| Tweet |
Dürren und Überschwemmungen gehören ebenso zu den Gründen für diese missliche Lage wie auch der mangelnde Schutz der Rechte dieser indigenen Völker. Denn vielfach sind ihre Rechte auf Landnutzung in bestimmten Regionen oder auch das Recht auf Selbstbestimmung gesetzlich in den Verfassungen der jeweiligen Staaten festgeschrieben — doch umgesetzt bzw. geschützt werden diese Rechte allzu selten. Allzu selten von Staaten, die andere Probleme vorschieben, kein Interesse aufbringen oder aber schlicht nicht die Möglichkeiten dazu haben, ihre ethnischen Minderheiten adäquat zu schützen.
Die Vertreter dieser bedrohten Völker wenden sich nun immer häufiger an Regierungen auch anderer Länder, so zum Beispiel im Rahmen des Weltklimagipfels, doch die Ausbeute an Unterstützung ist dabei meist sehr gering.
Bedrohung ganz akut, doch Abhilfe ist nicht in Sicht
Nomadenstämme, die Millionen Menschen umfassen, sind durch Landraub und Rodungen der Wälder ebenso bedroht wie durch ausländische Investoren, die rücksichtslos deren Gebiete bewirtschaften oder andere Rohstoffe abbauen.
Tuareg, Turkana, Mursi und viele weitere Stämme wehren sich gegen diese existenzielle Gefahr für ihre Stämme, doch bislang fehlt sowohl das Gewicht in ihrer Stimme als auch jemand, der sich für diese Interessen verantwortlich fühlt. Menschenrechtsorganisationen tun dies zwar, haben aber ebenfalls nicht immer jenen Einfluss auf entscheidende Schaltstellen, der für einen besseren Schutz der indigenen Völker Afrikas dringend nötig wäre.
photo credit: CIAT International Center for Tropical Agriculture
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Schlagworte: indigene Völker, Landraub, Mursi, Nomaden, Rodung, Rohstoffe, Tuareg, Turkana




