Vivienne Westwoods neue Afrika-Kollektion
2. Dezember 2011| Tweet |
Heute lässt sie ihre Kollektion in Kenia nähen und verhilft den Armen in jenem Land zu einem kleinen Einkommen, welches noch dazu auf faire Weise zustande kommt. Die Tatsache, dass fast alle als Näherin eingestellten Mitarbeiter weiblich sind, ist auch kein Zufall: In vielen Gesellschaften Afrikas werden insbesondere Frauen in wirtschaftliche Nöte getrieben, so auch in Kenia.
Natürlich ließ sich Vivienne Westwood es auch nicht nehmen, sich die Produktionsstätten vor Ort in Kenia selbst anzuschauen. Dabei entstanden eine ganze Reihe von Fotos mit Vivienne westwood als Motiv in Kenia, mit ihren Produzentinnen und mit Teilen der Kollektion. Diese Bilder fungieren jetzt als Werbematerial für ihre Produkte, so dass der Bezug zu Afrika mehr ist als nur ein reiner Marketing-Gag.
Darunter findet sich kein “Touristenzeug”, wie Westwood dazu ausführt, sondern “richtiges Design”. In der Palette enthalten sind Knöpfe und Perlen, Stofftaschen und das Ganze wird zudem meist aus recycletem Material hergestellt.
Die unkonventionelle Designerin bleibt sich also auch dann treu, wenn sie etwas Gutes für den Kontinent Afrika und für die Näherinnen aus Kenia tut. Mit inzwischen 70 Jahren ist nicht jeder noch so offen für neue Ideen und neue Verfahren. Vivienne Westwood hingegen hilft mit, den Fokus mal wieder auf die Verhältnisse in Schwarzafrika zu lenken — und hilft dabei den dort lebenden Menschen. Kein Grund zu wenig, diese ihre Geschichte im Touring-Afrika.de-Blog zu erwähnen.
photo credit: Bombardier
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Schlagworte: Armut, Design, Designerin, Knöpfe, Kollektion, Näherinnen, Punk, Recycling, Stofftaschen, Vivienne Westwood




