Soka Afrika steht für Soccer Africa
1. Dezember 2011| Tweet |
“Soka Afrika” ist ein Film über die dunkle Seite der Fußballbegeisterung auf dem Schwarzen Kontinent Afrika, denn natürlich scheitert die weit überwiegende Zahl all jener afrikanischen Jugendlichen, die sich im Profifußball in Europa durchsetzen wollen.
Zwei dieser jungen, hoffnungsvollen Fußballtalente werden auf ihrem Weg von Afrika nach Europa begleitet, Kermit aus Südafrika und Ndomo aus Kamerun. Beide werden nicht wirklich glücklich und müssen nach kurzer Zeit unter widrigen Umständen zurückkehren.
Diese Malaise des afrikanischen Fußballs ist allerdings ein strukturelles Problem: Denn es gibt keine Strukturen für jene, die den Weg nach Europa wagen und es dann doch nicht schaffen. Zudem hat die intensive Auslandsberichterstattung der großen Ligen dafür gesorgt, dass auch im heimischen Fußball kein Staat mehr zu machen ist. Die Leute in Afrika schauen lieber Arsenal gegen Manchester als ihre lokalen Teams im Stadion anzufeuern.
Immerhin gründete ein Ex-Betroffener die Vereinigung “Culture Foot Solidaire”, die sich um genau jene Fälle kümmert, in denen die Betroffenen mittellos in Europa stranden und nicht mal wissen, wie sie nach Hause kommen sollen. Zudem setzt sie sich gegen den umfassenden Menschenhandel in diesem Metier ein und sucht Wege, das Kontingent der “exportierten” afrikanischen Jungs zu begrenzen.
Eine sehenswerte Dokumentation, die nicht den Glitzer des Fußballs in der Welt zeigt, sondern die Realität. Welche in 99% der Fälle keine angenehne ist.
Hier gibt’s den Trailer:
Soka Afrika – Trailer 1 from Masnomis on Vimeo.
Sowie die Webseite zum Film: Soka Afrika.
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Schlagworte: Champions League, Film, Fußball, Menschenhandel, Soccer, Soka Africa, Spielervermittler




