Marokko in nicht ganz so heiß — die Stadt Tétouan
13. Oktober 2011| Tweet |
Und diese bietet Tétouan, denn die Region ist auch noch ungewöhnlich regenreich. Somit findet man hier auch eine für Nordafrika eher untypische üppige Vegetation vor. Die Stadt liegt 90 Meter über dem Meeresspiegel, gleichzeitig sind es nur etwa 10 Kilometer bis zur Küste des Mittelmeeres, welches natürlich ebenso einen mäßigenden Effekt aufs Klima hat.
Doch Tétouan wird nicht allein wegen des Klimas geschätzt. Hier kann man auch die sehr große Medina besuchen, die zum Weltkulturerbe der UNESCO zählt. Die meisten Funde sind ansprechend im Archäologischen Museum aufbereitet, dazu gehören auch viele Stücke aus der Römerzeit: Münzen, Keramiken und Mosaike. Doch wegen der Attraktivität dieses Ortes waren nicht nur die Römer hier. Auch islamische, jüdische und portugiesische Einflüsse haben ihre Spuren in Tétouan hinterlassen.
Wirtschaft wird in Tétouan auch abseits des Tourismus betrieben. Verbreitet sind hier Fischfang, Olivenanbau und auch umfangreicher Handel aller denkbaren Güter.
Im Süden der Stadt liegt eine alte römische Militärsiedlung, der man als Geschichtsinteressierter sicher auch gerne einen Besuch abstatten wird.
Gepaart mit der geringen Entfernung zum Meer eine optimale Auswahl für jene, die bei einem Besuch Marokkos eben nicht das Wüsten- und Hitze-Erlebnis suchen, sondern Kultur und angenehmes Klima.
Tétouan heißt dann eine logische Empfehlung.
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Schlagworte: Archäologisches Museum, Einfluss, Islam, Juden, Kultur, Medina, Mosaike, Portugiesen, Römer, Römerlager, Tétouan




