Bijagos-Inseln vor Guinea-Bissau
10. Oktober 2011| Tweet |
Hier hat man nicht nur die raue Natur des Atlantiks gepaart mit der Exotik Westafrikas in unmittelbarer Nachbarschaft, sondern auch noch eine Menge Geheimnisse zu entdecken. Denn hier herrscht bei den meisten Einwohnern noch Animismus (“Naturreligion”) vor. So gehören Opferschlachtungen von Hühnern und anderem Getier genauso zum Alltag wie die steigende Zahl der Besucher (nicht nur) aus dem Westen.
Schließlich gibt es auf den insgesamt 77 verschiedenen Inseln, die zusammen die Bijagos-Inseln bilden, auch Flußpferde und Krokodile zu bestaunen. Ausfahrten auf den Atlantik sind in kleinen Booten möglich, die Unterkünfte sind oft spartanisch, aber eben mehr oder weniger original für Guinea-Bissau.
Krokodile und Flußpferde sehen
Wirtschaftlich gibt es hier außer dem Anbau von Cashewnüssen nichts, weshalb man auf den Tourismus angewiesen ist. Ohnehin zählt Guinea-Bissau zu den ärmsten Ländern der Welt. Wer in die Dörfer der Inseln einkehrt, der ahnt, dass das wohl stimmt. Die Menschen leben simpel, die ärztliche Versorgung ist schlecht, doch gerade diese fast schon Naturbelassenheit macht den Reiz auf einer der Inseln von Bijagos aus.
Traditionelle Riten werden weiterhin gepflegt, trotzdem kann man hier auch auf sein Handynetz zählen. Und die Besucher aus der westlichen Welt werden freundlich begrüßt. Noch sind es nicht allzu viele, und jeder Gast mehr verbesser sehr direkt die Lebenssituation auf den Inseln vor Guinea-Bissau.
photo credit: gaborbasch
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Schlagworte: Animismus, Atlantik, Bijagos-Inseln, Flusspferde, Guinea-Bissau, Krokodile, Tourismus





Schön, dass der nachhaltige Tourismus immer mehr Anhänger findet! Gibt es auf den Bijagos-Inseln auch nachhaltige Unterkünfte?
Beste Grüße
Jochen Zimmermann (traverdo.de)
Kommentar by Jochen Zimmermann — 10. Oktober 2011 @ 14:57