Afrikanische Schwerverdiener (im Fußball)
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Afrikanische Schwerverdiener (im Fußball)

6. Oktober 2011

Der Traum vom großen Geld erfüllt sich nur für wenige

Der Traum vom großen Geld erfüllt sich nur für wenige

Für fast alle der afrikanischen Sportler erfüllt sich der Traum von einer Karriere, die Ruhm, Ansehen und vor allem ein exorbitantes Einkommen mit sich bringt, nur dann, wenn sie in einer der Sportarten aktiv sind, die auch in den finanzstarken Teilen der Welt gewertschätzt wird. Das sind hauptsächlich Europa und Nordamerika, in zunehmendem Maße auch Russland.

In Afrika spielt man gerne Fußball und kennt American Football kaum, weshalb der Wechsel in die großen Ligen des in Afrika verbreiteten Sports in aller Regel nach Europa erfolgt. Mit nicht nur ein bisschen, sondern sehr viel Glück kann man am Ende zu den Top-50-Verdienern der Welt gehören, wie diese Infografik über die Einkommen der bestbezahlten 50 Fußballer der Welt zeigt.

Dabei sind nur die besten der besten aufgelistet, und für Afrika sind Spieler aus vier verschiedenen Nationen darunter: Aus der Elfenbeinküste, aus Mali, aus Togo und aus Kamerun. Mehr oder weniger also aus den klassischen Nationen Afrikas, wenn es darum geht, (kommende) Fußballprofis zu exportieren.

Weltbekannte Namen, die Rausgefallenen kennt man nicht

Die Namen, die dabei fallen, dürften selbst Fußball-Laien bekannt vorkommen: Frederic Kanoute, Kolo Toure, Didier Drogba, Emmanuel Adebayor und Samuel Eto’o — der jüngst erst nach Russland gewechselt ist — natürlich des noch viel größeren Einkommens wegen. Weltstars also im Fußbal, die auch dementsprechend vergütet werden.

Eine Frage, die man sich bei dieser Auflistung nicht stellen darf, ist, wie viele beinahe Millionen anderer junger Sportler beim Versuch, es diesen, ihren afrikanischen Vorbildern gleichzutun, gescheitert sind.

Vier ganz oben dabei, Millionen ohne Einkommen

Denn Erfolgsstories liest man immer viele. Nur die Erfolgreichen werden schließlich auch bekannt. All die vielen afrikanischen Sportler, die es nicht geschafft, deren Namen kennt man nicht. Dabei hätten auch sie gerne 8 Millionen, 10 Millionen oder 12 Millionen Euro pro Jahr verdient, allein dafür, dass sie Fußball spielen.

Immerhin allerdings ist der afrikanische Kontinent mit vier Vertretern unter diesen Top50 erfolgreicher als Nordamerika, obwohl dort doch eigentlich das große Geld und auch die vielen — besser geförderten — Talente zu Hause sein müssten.

Hier noch mal der Link zur Infografik bei www.infographicsshowcase.com.

Creative Commons License photo credit: onourownpath.com


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