Kupfergürtel in Afrika weckt immer mehr Interesse
28. September 2011| Tweet |
Es ist ja kein Zufall, dass alle Wirtschaftsnationen nach Afrika wollen, neben den Etablierten auch die aufstrebenden wie Brasilien, Indien und sogar Mexiko. Denn immer noch ist Afrika voller Rohstoffe, vielerorts wahrscheinlich noch gar nicht entdeckt. Im Zentrum Afrikas gibt es auf jeden Fall noch massig Kupfer zu gewinnen. Der “Copperbelt”, wie er englisch genannt wird, zu deutsch “Kupfergürtel” befindet sich im Kongo und in Sambia. Arbeitsplätze verschafft dieser Abbau von Kupfer, den Profit beim Rohstoffabbau nehmen die ausländischen Investoren aber meist in ihren Taschen mit.
Immerhin eine Firma, die selbst in Sambia ansässig ist, wird nun aber in den Abbau der Vorkommen im landeseigenen Kupfergürtel investieren. Kasoso Metals Leach wird in Zukunft mindestens 20 Millionen US-Dollar investieren, um geschätzt 9 Millionen Tonnen Erz in der Region zu nutzen. Der so gewonnene Rohstoff soll auch gleich an Ort und Stelle weiterverarbeitet werden, wenn aus dem Erz Kupferkathoden hergestellt werden.
Und wie, um gleich mal zu demonstrieren, dass die Zeiten auf dem Weltmarkt sich geändert haben, geschieht all dies in Kooperation mit einem chinesischen Unternehmen, das dann ebenfalls in Sambia vor Ort sein wird.
In den zum Kupfergürtel zählenden Regionen wird schon seit sehr langer Zeit Kupfer gewonnen und weiterverarbeitet, wenn auch früher in wesentlich geringerem Umfang. Ab 1895 waren dann auch die westlichen Kolonialherren an der Nutzung der Ressourcen des Kupfergürtels beteiligt. Seit in den 1970er Jahren der Kupferpreis stark gefallen war, stand die lokale Produktion aber immer wieder vor massiven Problemen. Die einhergehende Zerstörung der Umwelt tut dabei ihr Übriges, für weitere, zuvor nicht erwartete Probleme zu sorgen.
Für die Wirtschaft Sambias sind das Kupfer und dessen Nutzung allerdings weiterhin unabdingbar, wie auch das oben beschriebene Projekt demonstriert.
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Schlagworte: Arbeitsplätze, China, Copperbelt, Demokratische Republik Kongo, Kupfergewinnung, Kupfergürtel, Umweltzerstörung



