Afrikafilmfestival in Leuven
21. September 2011| Tweet |
Wie im Sport, so gibt es auch in der Kultur viele Verknüpfungen Belgiens zu vielen afrikanischen Nationen. Da verwundert es wenig, dass eines der renommiertesten Filmfestivals mit dem Fokus Afrika nicht in Afrika selbst stattfindet, sondern in Belgien.
Genauer gesagt ist dies in der belgischen Stadt Leuven (zu deutsch passenderweise: Löwen) der Fall. Dort trifft man sich jährlich im Frühjahr und blickt auf die neuesten Werke der afrikanischen Filmkultur. Da das 1996 gegründete Festival mit der Zeit immer mehr gewachsen ist, beschränken sich die Spielorte nicht allein auf Leuven, inzwischen werden afrikanische Filme im Rahmen des Festivals auch in vielen weiteren belgischen Städten aufgeführt, so z. B. Aarschoot, Dilbeek oder Tienen.
Kein Wunder, erreicht die Zahl der gezeigten Filme doch mittlerweile die Zahl von schlappen 90 Filmen. 16 Tage benötigt man dafür zur Zeit. Und es ist nicht nur ein Fingerzeig, wie populär diese Kultur auch in Mitteleuropa (geworden) ist, sondern auch darauf, wie vielfältig die afrikanische Filmkultur sich entwickelt hat. 90 Filme à la “Serengeti darf nicht sterben” würden die Besucher jedenfalls jetzt nicht schon im zweiten Jahrzehnt des Bestehens des Festivals fesseln.
Und das tun sie, denn es gibt seit 2004 bereits auch einen Publikumspreis.
Löwen liegt im Zentrum Belgiens, hat etwa 100.000 Einwohner und ist von der deutschen Grenze in weniger als einer Stunde Fahrt zu erreichen. Die Termine für 2012 stehen noch nicht fest, wer möchte, kann aber auf der Festivalseite auf dem Aktuellen bleiben oder evtl. den RSS-Feed abonnieren.
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Schlagworte: Aarschoot, Belgien, Dilbeek, Film, Filmfestival, Leuven, Löwen, Tienen




