Kameruner gewinnt Schlag den Raab
19. September 2011| Tweet |
Es hatte in der Nacht zu Sonntag bis viertel vor zwei gedauert, ehe Gil Kwamo-Kamdem, ein Polizist aus Bielefeld, als Sieger der mit hohem Preisgeld dotierten Sendung feststand. Viele Medien nennen diese Ausgabe mit dem glücklichen Sieger mit Wurzeln in Kamerun die wohl spannendste, die es je gegeben hat.
Das interessiert uns hier allerdings ohnehin weniger, sondern was schließlich in Kamerun passieren wird. Denn der Gewinner, der mit seiner gesamten Familie aus Bielefeld angereist war, hatte schon im Vorfeld der Sendung verlauten lassen, dass er seiner Familie mit einem eventuellen Gewinn eine große Freude machen wolle.
Diese besteht nun in einer gemeinsamen Reise in die Heimat, nach Bangu im Westen von Kamerun, wo der Vater aufgewachsen ist und von wo er nach Deutschland emigrierte.
Angesichts der hohen Summe, die Gil Kwamo-Kamdem erstritt, dürften die Kosten für einen Stromgenerator nicht allzu sehr ins Gewicht fallen, auch wenn nicht bekannt wurde, wie lange der Sieger von Schlag den Raab auch für den Unterhalt und Betrieb dieses Generators aufkommen wolle.
Wie er gewonnen hat, darüber spricht er im Interview mit einer Zeitung aus seiner Heimat (Ostwestfalen, nicht Kamerun) und erwähnt auch, dass vielleicht sogar ein bisschen Voodoo im Spiel gewesen sein könnte. Mit einem Augenzwinkern natürlich.
Hier das volle, wenn auch sehr kurze Interview mit der Neuen Westfälischen.
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Schlagworte: Bangu, Gil Kwamo-Kamdem, Schlag den Raab, Schwarzer Kontinent, Stefan Raab, Stromgenerator, Westkamerun




