Der Turkana-See in Kenia
2. September 2011| Tweet |
Der See ist wegen seiner ausgeprägten Fauna besonders fischreich, nicht nur in der Anzahl, sondern auch in der Vielfalt der Arten. Hier leben über 60 verschiedene Fischarten. Die Anrainer des Turkana-Sees leben schon seit Jahrtausenden von den etwa 1000 Tonnen Fisch, die der See pro Jahr hergibt. Man ahnt es schon, auch hier ist Überfischung bzw. ein rückläufiger Bestand der Fische ein Problem nicht erst der mittelfristigen Zukunft, sondern bereits der Gegenwart.
Turkana-See mit reichhaltiger Fauna
Ebenso stellt die zunehmende Versalzung des Wassers im Turkana-See ein Problem dar. Mittlerweile ist der See der viertgrößte Salzsee der Erde, von allen Seen ist er immerhin noch der 24.-größte. Die steigende Verdunstung führt noch dazu zu einem Absinken des Wasserspiegels, der allein in den letzten 10 Jahren um etwa 10 Meter gefallen ist.
Sehenswert bleibt der See aber weiterhin nicht allein wegen der besonderen Szenerie und Landschaft um ihn herum: Auch die Tierwelt abseits der Fische ist äußerst interessant am und im Turkana-See. Krokodile sind hier ebenso zu finden wie diverse Schlangen. Der 6.500 Quadratkilometer große Turkana-See wurde 1997 in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen.
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Schlagworte: Artenreichtum, Binnengewässer, Fische, Fischfang, Turkana-See, UNESCO, Weltkulturerbe




