Solar-Wind-Hybriden lösen Elektrizitätsprobleme
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Solar-Wind-Hybriden lösen Elektrizitätsprobleme

25. August 2011

Die Sonne geht unter, Strom gibt es trotzdem

Die Sonne geht unter, Strom gibt es trotzdem

In weiten Teilen Afrikas ist die Elektrizitätsversorgung ein großes Problem, selbst oft nur kurz außerhalb der großen Städte ist diese teilweise gar nicht gewährleistet. Es gibt viele Ideen, wie man dieser Tatsache Abhilfe schaffen könnte. Bislang wird die dringend benötigte Elektrizität häufig mittels Dieselgeneratoren erzeugt, welche nicht nur teuer in der Anschaffung und wartungsintensiv sind. Vor allem muss man hier immer wieder neu für den Dieseltreibstoff bezahlen.

Welche Lösungen dabei auf der Hand liegen, haben wir hier im Blog bereits sehr oft erwähnt: Solarenergie und Windenergie. Doch auch diese ist nicht immer billig zu beschaffen. So mag Sonnenenergie in Afrika in rauen Mengen und unerschöpflich vorhanden sein, diese nutzbar zu machen, ist aber weiterhin eine Aufgabe, die noch nicht bewältigt wurde.

Da kommt eine (nicht ganz) neue Idee sehr gelegen. Eine Hybridstation aus Windenergie und Solarenergie. Das Ganze sieht so aus und kombiniert die beiden nachhaltigsten Energiegewinnungsmethoden (sieht man von Wasserkraft ab).

Stabile 24h-Stromversorgung als Ziel

Die Kombination der beiden bewirkt eine Menge Vorteile, als da an erster Stelle die längere Lebensdauer der Batterien wäre, wenn diese ständig in Betrieb bleiben, was durch die Mischung von Wind- und Sonnenenergie gegeben ist. Die Bereitstellung von elektrischer Energie rund um die Uhr wird wesentlich einfacher und wahrscheinlicher. Das gesamte System ist deutlich preisgünstiger als beide Einheiten getrennt voneinander zu bauen, einzelne Quellen sprechen von einer Ersparnis von bis zu 50 Prozent der Errichtungskosten.

Auch zur Speicherung der Energie werden weniger Ressourcen benötigt, ein zusätzlicher Faktor, der die Kosten senkt und die Lebensdauer der Speichereinrichtungen erhöht. Insgesamt gesehen gibt es kaum Gründe, warum man bei der Energieversorgung Afrikas, meist sehr kleiner Lebenseinheiten von 50 bis 250 Bewohnern, nicht auf diese Hybridlösung setzen sollte.

Creative Commons License photo credit: pixelmaster-x


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