Pietermaritzburg
18. August 2011| Tweet |
Sehenwürdigkeiten von Pietermaritzburg sind das Natal-Museum, die Tatham Kunstgalerie und der Botanische Garten. Außerdem besitzt die Stadt auch ein Kasino mit einer 14 Meter großen Pferdestatue davor sowie ein großes Einkaufszentrum, die Liberty Midlands Mall. Die Stadt ist zu großen Teilen in einem britisch geprägten Kolonialstil erbaut, wobei man besonders den viktorianischen und den edwardianischen Stil in den Straßen und Gassen der Stadt wiederfindet. Inzwischen ist die Stadt dennoch mehrheitlich afrikanisch und zu nicht geringem Maße auch indisch geprägt.
Wahrzeichen von Pietermaritzburg ist die City Hall, die über einen fast 50 Meter hohen Glockenturm verfügt. Zu ihrer Zeit war sie das größte nur aus Ziegelsteinen errichtete Gebäude der gesamten südlichen Hemisphäre.
Die Stadt gilt als multikulturell, was selbst in Südafrika keine Seblstverständlichkeit ist, leben hier doch Hindus, Moslems, Christen und viele afrikanische Religionen weitgehend friedlich zusammen.
Multikulit-Stadt Pietermaritzburg am Indischen Ozean
Seinen Platz in der Welthistorie hat Pietermaritzburg wegen eines unrühmlichen Ereignisses gefunden. Es waren die Gleise der Stadt Pietermaritzburg, auf denen Mahatma Gandhi während seines Südafrika-Aufenthaltes aus dem Zug geworfen wurde, weil das Abteil, in dem er sich aufhielt, nur für Weiße vorbehalten war. Um Gandhi zu ehren, wurde 100 Jahre nach diesem Vorfall eine Statue vor dem Colonial Building erbaut und eingeweiht.
Die Universität der Stadt ist die Universität von KwaZulu-Natal, kurz UKZN. Außerdem ist die Stadt bekannt für ihre jährlichen Sportereignisse wie den Marathon von Pietermaritzburg und das Schwimmrennen, die “Midmar Mile”, die etwas nördlich der Stadt ausgetragen wird.
Obwohl die Stadt einige bedeutende Wirtschaftszweige besitzt, Schokolade, Kleidung oder Möbel, ist sie nicht vorwiegend industriell geprägt, was sie bei vielen Südafrika-Reisenden so beliebt macht. Zu den oben genannten Sehenswürdigkeiten zählen schließlich auch noch die Church of the Vow, die bereits seit 1839 existiert und das Fort Napier, das man 1843 errichtete.
Auch das Umfeld von Pietermaritzburg hat viel zu bieten
Da sich in der weiteren Umgebung der Stadt viele andere interessante Plätze befinden, kann sie auch gut als Ausgangspunkt für Tagesausflüge genutzt werden. Zu nennen wären hier das Albert Falls Naturreservat, etwa 20km nordöstliche von Pietermaritzburg, die besonders mit ihren Wasserfällen locken, sowie die Howick Falls (siehe Bild), ebenfalls Wasserfälle, die bei den Zulus übrigens als mystischer und gefährlicher Ort gelten. Im Becken sollen angeblich Geister wohnen, die einem nichts Gutes wollen.
Bislang ist aber nicht über Unfälle an den Howick Falls bekannt geworden, weshalb man dem Südafrika-Reisenden ruhigen Gewissens zu einem Besuch dieser 119 Meter hohen Wasserfälle raten kann.
Weiteres Highlight im Umfeld von Pietermaritzburg stellen die Natal Midlands dar, in denen auch die Ferienstraße Midlands Meander liegt, eine von Künstlern geschaffene, touristisch sehr attraktive Route durch die Midlands.
Die Webseite der Stadt hält viele weitere Informationen über die Sehenswürdigkeiten und Möglichkeiten für Aktivitäten in Pietermaritzburg bereit.
photo credit: cal_harding
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Schlagworte: Church of the Vow, City Hall, Fort Napier, Gerrit Maritz, Mahatma Gandhi, Pieter Retief, Pietermaritzburg, Statue




