So sieht eine Africa Twin aus

So sieht eine Africa Twin aus

Alles, was nicht aus Afrika kommt, aber danach benannt ist, sollte wohl vor allem in Zeiten vor den letzten zwei Jahrzehnten Abenteurerduft versprühen und auch für den Laien exotisch klingen. Im Falle des Motorrads von Honda, der „Honda XVR Africa Twin“ ist der Fall etwas anders gelagert, denn die Africa Twin wurde extra für die Rallye Paris-Dakar entwickelt, die bis vor wenigen Jahren noch in der Haupstadt vom Senegal endete.

Ab 1988 an wurde sie für 12 Jahre lang bis ins neue Jahrtausend hinein in Serie produziert. Anlass war eine Serie von Siegen bei dieser Rallye der Marke BMW, woraufhin Honda ein explizit wüstentaugliches und geländegängiges Motorrad ins Rennen warf. Erfolgreich. Denn von 1986 bis 1989 war der Sieg der Africa Twin beschieden. Diese Siegreihe von vier Erfolgen in Serie brachte dem Motorrad den Beinamen „Queen of Africa“ ein.

Wir wollen unsere Leser nicht mit weiteren technischen Details langweilen, wer sich in dem Metier auskennt, möge dem obigen Wikipedia-Link folgen. Höchstgeschwindigkeit der Africa Twin jedenfalls war 174km/h. Hier in der Redaktion erschöpfen sich die Motorrad-Kenntnisse schon darin, gerade noch zu wissen, was eine „Enduro“ ist, wie die Africa Twin eben auch eine darstellt.

Es gibt sogar, wie so oft im technischen Bereich, eine eigene Liebhaberseite nur für die Freunde genau dieses Motorrad-Modells, die unter www.africatwin.de zu finden ist.

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