Agrarversicherungen in Ghana
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Agrarversicherungen in Ghana

22. Juli 2011

Auswirkungen abmildern: Dürre in Ghana

Auswirkungen abmildern: Dürre in Ghana

Dürren und lange Trockenperioden sind immer wieder ein existenzielles Problem für die Bauern Afrikas. Fällt in einem Jahr die Ernte gering aus, ist bei den meist ohne jegliche Rücklagen arbeitenden Bauern sofort das Überleben als Bauer bedroht. Dem soll nun eine Einrichtung Abhilfe schaffen, die auf dem Papier zwar schon lange existiert, für die meisten von Dürre bedrohten Afrikaner aber schlicht zu teuer war. Eine so genannte Agrarversicherung.

Die Pläne der Regierung in Ghana sehen eine neue Form der Agrarversicherungen vor, die auch für Kleinstbauern finanzierbar werden soll. Der Trick, wie diese neue Form der Versicherungen erschwinglich gemacht werden soll, liegt darin, dass für die Existenz eines Versicherungsfalles nunmehr die Daten von Wetterstationen verwendet werden.

Anhand dieser lässt sich ausreichend präzise feststellen, wo und wann tatsächlich Dürre geherrscht hatte, so dass die für die Versicherungen kostenintensiven Einzelprüfungen von Ansprüchen entfallen. Im Resultat ist die gesamte Versicherung gegen Dürre viel günstiger zu erhalten als früher.

Zahl der Dürren wird wohl steigen

Insbesondere angesichts der Tatsache, dass viele Prognosen unter Berücksichtigung der Klima-Erwärmung davon ausgehen, dass sich die Häufigkeit von Dürren in Afrika in den nächsten Jahrzehnten entscheidend erhöhen wird, ein bemerkenswerter Schritt hin zu größerer monetärer Sicherheit der Bauern in Ghana.

Creative Commons License photo credit: John Brawley


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