Das Eisenbahnmuseum in Simbabwe
18. Juli 2011| Tweet |
Zum Portfolio des Museums gehören insgesamt 27 verschiedene Lokomotiven, davon sind 16 fahrtüchtig. Rekordverdächtig ist das älteste Exemplar des Museums, das von 1896 stammt. Dazu kommt der “Salonwagen” von Cecil Rhodes, einem hierzulande eher unbekannten, damals aber einflussreichen Befürworter britischer imperialistischer Politik. Auf dem Gelände des Museums sind durchaus auch Fahrten mit einzelnen Lokomotiven oder ganzen Zügen möglich.
Das wiederum gibt es nur in Afrika: Da teilweise zu wenig fahrtüchtige Lokomotiven vorhanden waren, wurden einige Loks des Museums überholt und wieder in den normalen Bahnbetrieb eingegliedert!
Älteste ausgestellte Lok ist von 1896
Das Museum besteht aber nicht allein aus Lokomotiven und Personenwaggons, auch weitere Exponate aus der bewegten Eisenbahngeschichte des Landes haben ihren Platz im Zimbabwe National Railways Museum gefunden, außerdem sorgt ein gut erhaltenes Empfangsgebäude für echte — afrikanische — Bahnhofsatmosphäre.
Das Zimbabwe National Railways Museum ist also auf jeden Fall einen Besuch wert, insbesondere da seine Zukunft zur Zeit etwas ungewiss ist. Bislang wird es staatlich betrieben, möglicherweise soll es privatisiert werden, was aber auch das Aus für das Museum bedeuten könnte.
Zur nicht ganz so modern gestalteten, aber aktuell gehaltenen Webseite des Eisenbahmuseums in Simbabwe mit einigen weiteren Informationen geht es unter www.geoffs-trains.com.
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Schlagworte: Bulawayo, Harare, Infrastruktur, Technik, Zimbabwe National Railways Museum




