Vorbereitungen für Klimagipfel in Durban
5. Juli 2011| Tweet |
2009 war diese Veranstaltung, der Klimagipfel in Kopenhagen, mit einem Desaster noch freundlich umschrieben. Die Weigerung Chinas, entscheidende Zugeständnisse bei der Nachhaltigkeit der eigenen Wirtschaft zu machen, führten an den Rand des Eklats und darüberhinaus.
Für Durban will Deutschland sowie seine Mitstreiter deshalb noch besser vorbereitet sein. Zu erkennen auch an den aktuell laufenden Tagungen beim Petersberger Klimadialog. Hier zeigt sich Bundeskanzlerin Angela Merkel wieder an vorderster Front in Sachen Klimaschutz. Ihre Aktivitäten in diesem Themenbereich hatten ihr einst den Beinamen “Klimakanzlerin” eingebracht, nach Kopenhagen verschwand diese Bezeichnung aber erstmal in den Schubladen der Journalisten.
Merkel will wieder die Klimakanzlerin sein
Das Kyoto-Protokoll zur Begrenzung des CO2-Austosses läuft bereits im Jahr 2012 aus, eine neue Einigung muss also her. Politische Durchbrüche seien aber auch in Durban nicht zu erwarten, wenn sowohl die USA und China, nicht gerade vorreiter beim Klimaschutz, wieder mit am Tisch säßen. Der deutsche Umweltminister Norbert Röttgen bleibt also Realist, wenn er davon spricht, dass man “Schritt für Schritt” vorgehen müsse.
Kritikern warnen, dass man mit den anvisierten Plänen weit hinter der nötigen Entwicklung hinterherhinke. Viel zu tun also, in der Diplomatie, wenn die Staatschef etlicher Länder im Herbst im südafrikanischen Durban versammeln, um vorwärts zu kommen beim Eingreifen in den Prozess des nun einmal alle Nationen auf der Erde betreffenden Klimawandels.
photo credit: waegook cook
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Schlagworte: Angela Merkel, China, CO2-Ausstoss, Durban, Klimagipfel, Kopenhagen, USA




