Aufatmen! Keine Straße durch Serengeti
1. Juli 2011| Tweet |
Das ist insofern von entscheidender Bedeutung für das gesamte Ökosystem des Parks, als dass die über 1 Million Gnus, die 200.000 Zebras und viele andere große Vierbeiner nun weiterhin ungestört ihren Wanderungen nachgehen können. Wäre die geplante Trasse mitten durch den Park gebaut worden, hätte dies natürlich ein immenses Verkehrsaufkommen nach sich gezogen, insbesondere von LKW.
Infolgedessen wäre wohl auch ein starker Rückgang des Tourismus in dieser Region zu erwarten gewesen. Ob die wirtschaftlichen Vorteile der Trasse diesen aufgewogen hätte, vermochte niemand abzuschätzen. Nun hat sich die Regierung in Tansania also dazu entschieden, dieses Risiko nicht einzugehen.
Für die Tiere im Park die beste Entscheidung
Wann mit dem Bau bzw. zunächst einmal mit den Planungen der alternativen Trasse begonnen werden soll, wurde noch nicht verlautbart. Diese wird zwar einige Kilometer länger sein als die ursprünglich geplante (die Rede ist von 155km statt 120km), ihre Vorteile werden aber eine größere Zahl an Menschen erreichen.
Auch die Finanzierung dieser nun längeren Strecke ist noch nicht gesichert, doch lassen sich hier aller Voraussicht nach ausreichend interessierte Geldgeber finden. Ein guter Tag für den Serengeti-Park und ein guter Tag für das Erbe von Bernhard Grzimek.
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Schlagworte: Bernhard Grzimek, Gnus, Ökosystem, Schnellstraße, Serengeti, Serengeti-Park, Zebras





Das sind wirklich mal gute Nachrichten. Bliebe zu hoffen, dass die Umgehungsstraße dann nicht an anderer Stelle Schaden anrichtet, der von den Planern übersehen wird.
Kommentar by geldermann23 — 2. Juli 2011 @ 13:07