Klinsmann als Trainer nach Algerien?
20. Juni 2011| Tweet |
Klinsmanns sportlicher Ehrgeiz dürfte aber mit dem, was mit der Nationalelf Algeriens machbar ist, unvereinbar sein. Da nützt es auch nichts, wenn die Konkurrenten um diese Stelle ebenso namhaft sind. Zico sei ebenfalls im Gespräch, auch dessen brasilianischer Landsmann Carlos Dunga.
Der Haken an der Sache: Ins Gespräch gebracht wurden sie von jener Kommission des algerischen Fußballverbands, der gerade einen neuen Trainer für sein Land sucht. Nicht von den Kandidaten selbst. Es wurde also quasi nur eine Vorauswahl getroffen, wen man überhaupt kontaktieren wolle.
Der algerische Verband sondiert erst seine Wünsche, dann den Markt
Was nicht bedeutet, dass dies im Falle Klinsmann schon geschehen ist. Der äußerte sich zuletzt dahingehend, dass er in alle Richtungen für Angebote offen sei. Dass er dabei ausgerechnet ans nordafrikanische Algerien gedacht hat, ist eher unwahrscheinlich.
An einem Punkt würde eine soche Verpflichtung mit dem geschäftstüchtigen Schwaben allerdings wohl nicht scheitern: An der Bezahlung. Wie fast überall in der afrikanischen Welt würde man sich die Dienste eines bereits renommierten europäischen oder südamerikanischen Trainers eine Menge kosten lassen — ohne vorher überhaupt geprüft zu haben, ob der jeweilige Trainer zur Mentalität und zu den Stärken und Schwächen der eigenen Auswahlmannschaft passt.
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Schlagworte: Algerie Press Service, Algerien, Algerischer Fußballverband, Carlos Dunga, Fußball, Jürgen Klinsmann, Nationaltrainer, Nordafrika, Zico





Ein Traineramt in Algerien von den USA aus zu begleiten ist im Falle Algeriens mit Sicherheit ausgeschlossen. Von allen möglichen Trainer die auf der Wunschliste stehen, ist Jürgen Klinsmann mit Sicherheit der am wenigsten Mentalitätsmäßig “passt” (hat mit seiner sportlichen Kompetenz natürlich nichts zu tun). In Algerien hat sich inzwischen der Regierungschef eingemischt indem er geäußert hat; er würde eine Algerische Lösung bevorzugen. Im gleichen Atemzug hat er auch den Ex-Trainer Saadane lobend erwähnt. Wie soll unter solchen Bedingungen einen Trainer korrekte Arbeit leisten … für eine solche MI ist einen geradliniger Schwabe mit Sicherheit überfordert.
Kommentar by Dr. Kahla Algerische Gesellschaft in Deutschland — 20. Juni 2011 @ 11:10
Das ist natürlich keine Ente, der algerische Verband kann sich natürlich interessieren für wen er will. Das ändert aber nichts daran, dass Klinsmann weiterhin als Berater für den FC Toronto tätig ist. Da er wohl inzwischen perfekt englisch, aber nicht französisch spricht, wird er sicher lieber in Kanada bleiben als nach Algerien zu gehen – auch wenn es nur für x Tage im Jahr wäre.
Kommentar by Duck — 20. Juni 2011 @ 17:23