Berühmte Afrikaner: Mark Shuttleworth
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Berühmte Afrikaner: Mark Shuttleworth

10. Juni 2011

Mark Shuttleworth ist der erste Afrikaner im All

Mark Shuttleworth ist der erste Afrikaner im All

Bei ihm ist doch tatsächlich der Name Programm. Denn Mark Shuttleworth ist Raum-Reisender. Bemerkenswert ist das nicht nur deshalb, weil er aus Südafrika stammt. Jahrgang 1973, wurde Mark Shuttleworth in Welkom (“Willkommen”) in Südafrika geboren, ist er der erst zweite “Weltraumtourist” der Menschheit. Das brachte ihm den Spitznamen “Afronaut” ein. Dennis Tito hatte es schon 2001 vorgemacht und Mark Shuttelworths Traum viel schneller ermöglicht, als er zunächst zu hoffen gewagt hatte. Denn Shuttleworth glaubte, er könne erst ins All reisen, wenn Raumtourismus für jedermann zugänglich sei.

So aber kam es schon am 25. April 2002 dazu, dass mit Mark Shuttleworth der zweite Mensch als Tourist ins All flog, wobei der Flug von der Erde zur Raumstation ISS führte. Seinen Hinflug zur Station absolvierte er mit der russischen Sojus-TM34, den Rückflug mit Sojus-TM33.

Für seinen Flug bezahlte er 20 Millionen Dollar und finanzierte zudem fünf der während seines Aufenthaltes in der Raumstation durchgeführte Experimente. Außerdem gab er eine Unterrichtsstunde in Naturwissenschaft, die live nach Südafrika übertragen wurde, wo fast 100.000 südafrikanische Kinder diese verfolgten. Einige Experimente an Bord wurden von der University of Port Elizabeth verantwortet.

Der erste Afrikaner im All kommt aus Südafrika

Mark Shuttleworth ist zu Geld gekommen, da er einige bahnbrechende Projekte im Bereich der IT auf den Weg brachte oder mit initiierte. So ist er der Gründer des Ubuntu-Projekts, ist maßgeblich bei der Entwicklung “digitaler Zertifikate” und betreibt gemeinnützige Projekte in Südafrika, so zum Beispiel öffentlich zugängliche CD-Brenner.

Mit seinem Flug im Jahr 2002 war er der erste Afrikaner im All. Shuttleworth besitzt sowohl die südafrikanische als auch die britische Staatsbürgerschaft. Aufgewachsen ist er in Kapstadt, seit 2001 bereits lebt er allerdings in London.

Aus Anlass seines Weltraumflugs wurde auch eine Webseite aufgesetzt, auf der man die damaligen Ereignisse minutiös nachlesen kann.


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