Benin: Wurzel des Voodoo
8. Juni 2011| Tweet |
Verbreitet ist Voodoo dort natürlich durchaus, das ist wahr, doch liegt der Ursprung dieser Religion in Westafrika, von sie mit den Sklaven nach Haiti und in den Süden der USA, aber auch in den Norden Brasiliens gereist ist.
Typisch sind die vielen Opfergaben, oft Hühner, weshalb gerade Hühnerfedern als eines der Symbole für den Voodoo-Kult gelten.
Das Wort selbst stammt aus der afrikanischen Sprache “Fon” und bedeutet so etwas wie Geist oder Gott, wenig überraschend bei einer Religion.
Die angeblich schwarze Magie rührt daher, dass man im Voodoo oft versucht, Toten wiederzubeleben, allerdings natürlich nicht nach europäisch-medizinischer Art, sondern durch intensive Beschwörung, woher auch die exzessiven Beschwörungszeremonien bekannt sein dürften.
Voodoo-Hochburg Benin
Hauptentstehungsort dieser Religion ist wohl Benin zusammen mit Togo. In Togos Hauptstadt Lomé kann man so auch heute noch alle möglichen Güter erwerben, die zur Erstellung von Fetischen nötig sind: Affenknochen, tote Vögel, Krähen-Schnäbel, genauso kommen Schlangenhäute oder Schädel von Tieren zum Einsatz. Der Buquet ist dementsprechend.
Hauptstadt des Benin ist Quida im Golf von Benin. Hier findet jedes Jahr am 10. Januar das größte Voodoo-Fest ganz Afrikas statt, an dem man auch als Tourist teilnehmen kann, zumindest als Beobachter. Wer sich traut, kann sich anlässlich dieses Voodoo-Festes auch mal eine Python um den Hals hängen lassen. Die übrigen versuchen einfach mal, sich dem Trance der Tänze des Voodoo hinzugeben …
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