Mugabe inhaftiert Polizisten wegen Toilettenbesuch
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Mugabe inhaftiert Polizisten wegen Toilettenbesuch

7. Juni 2011

Menschliche Bedürfnisse schwer bestraft

Menschliche Bedürfnisse schwer bestraft

Wie absurd die Verhältnisse in manchen der afrikanischen Staaten sind, sofern dort Diktatoren am Werk sind, zeigt die folgende kurze Meldung in der Africa Review:

Ein Polizist in seinem Land, in Simbabwe, hat während der Internationalen Handelsmesse von Simbabwe, der ZITF, in Bulawayo eine Toilette benutz, die ausschließlich für den Präsidenten Robert Mugabe vorgesehen war. Dem 87-jährigen Mugabe sollte sie vorbehalten sein, doch der Polizist hatte plötzlich ein dringendes Bedürfnis, von dem er sich auch durch den Zugang zur Toilette bewachenden Sicherheitskräften nicht abhalten ließ. Mugabe selbst war zu diesem Zeitpunkt weder auf der Toilette noch war er im Anmarsch auf diese Lokalität.

Ergebnis des plötzlichen dringenden Bedürfnis: 10 Jahre Gefängnis für den Polizisten, der sich auf der Toilette des Präsidenten erleichterte. Klingt absurd, ist es auch, aber fatal für den Polizisten, der sich darüber im Klaren hätte sein müssen, was er anstellt. In Simbabwe ist schließlich eines der schlimmsten und am härtesten bestraften Vergehen, den Präsidenten Robert Mugabe öffentlich zu kritisieren. Kurz dahinter folgt offenbar, seine Toilette zu benutzen.

Creative Commons License photo credit: aldenchadwick


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