Noch ne Fahrradtour durch Afrika – diesmal zu zweit
26. Mai 2011| Tweet |
Wenn man an Afrika denkt und dann nach einem Transportmittel gefragt wird, ist ein Fahrrad natürlich die passende Antwort. Umweltfreundlich und energiesparsam. Nur leider etwas langsamer als ein motorisiertes Fahrzeug, dafür aber im Normalfall weniger störungsanfällig. Was angesichts der Versorgungslage in Afrika oft ein entscheidender Vorteil sein kann. Vor allem, wenn man, wie es immer wieder Wahnsinnige wahlweise Tollkühne tun, gleich den ganzen Kontinent durchqueren will.
Letztens erst erwähnten wir ein Blog zur Tour d’Afrique, das natürlich neben umfangreichen Texten auch viele Bilder lieferte.
Ausnahmsweise von Süden nach Norden
Heute gilt es ein weiteres Blog vorzustellen. Es trägt den Namen Africa by Bike und zur Tour d’Afrique gibt es zwei relevante Unterschiede: a) die Jungs machen das aus Spaß und ohne (leistungs-)sportlichen Ehrgeiz, aber somit natürlich auch ohne Begleitfahrzeuge, b) sie fahren von Kapstadt aus nach Norden. Bei ihrem halsbrecherischen Unterfangen werden sie von Südafrika aus durch Namibia, Botswana und Sambia fahren, um nach Tansania, Kenia und weiteren Etappen schließlich Ägypten zu erreichen.
Eine herausstechende und besonders wagemutige Etappe soll da “Sudan” lauten. Ob das eine so gute Idee ist, wird man in ihrem Blog, ebenfalls gespickt mit sehenswerten Fotos, verfolgen können.
Warum das alles? Die eifrigen Radfahrer selbst nennen ihre Radtour “eines der letzten großen Abenteuer” auf diesem Planeten. Am Ende, wie so oft, haben aber auch sie ein missionarisches Ziel. Für jeden gefahrenen ihrer 12.000 Kilometer möchten sie einen Euro an Spenden auftreiben. Wenn dieses Ziel nach den für die Tour eingeplanten 7 Monaten erreicht wird, werden alle Beteiligten zufrieden sein.
Hier noch mal der Link zum Blog Africa by Bike.
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