Cape Point in Kapstadt
24. Mai 2011| Tweet |
Der Cape Point ist nicht zu verwechseln mit dem Kap der Guten Hoffnung, welches zudem der südlichste Punkt von Südafrika ist. Es gibt ohnehin größere Unterschiede zwischen den beiden Orten. Cape Point ist für Touristen gut erschlossen, hier kann man problemlos einen Parkplatz in direkter Nähe finden, darüberhinaus gibt es viele Souvenir- und Andenkenläden. Beim Kap der Guten Hoffnung fehlt all dies, dafür ist es stets überlaufen.
Besonders reizvoll sind die beiden Leuchttürme, die Mitte des 19. Jahrhunderts erbaut wurden. Der ältere Leuchtturm steht am höchsten Punkt von Cape Point. Aufgrund seiner schlechten Leuchtleistung, die bei starkem Nebel meist gar nicht zu sehen war, konnte der Turm somit seine eigentliche Funktion nicht erfüllen. Deshalb baute man einen zweiten Turm an einer besser geeigneten Stelle sowie mit funktionablerer Leuchtanlage. Der neuere Leuchtturm steht allerdings nicht mehr am Cape Point, sondern wurde am Diaz Point errichtet.
Wichtig für Freunde der Historie: Das hier am Cape Point versunkene Schiff Lusitania — eben wegen der schlechten Leuchtleistung des ersten Leuchtturms — ist nicht identisch mit jener Lusitania, die im 1. Weltkrieg von einem deutschen U-Boot versenkt wurde.
Der Weg zum älteren Leuchtturm ist immer dann besonders reizvoll, wenn starke Winde wehen, die Seeluft peitscht ins Gesicht, doch der Ausblick aus 240 Metern Höhe auf das Meer vor Cape Point entschädigt für die (kleinen) Strapazen des Aufstiegs dorthin.
Unbedingt empfehlenswert, auch wenn man kein großer Fan von Leuchttürmen ist, Cape Point bei einem Aufenthalt in Kapstadt zu besuchen.
photo credit: Ingrid Sinclair
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Schlagworte: Anreise, Cape Point, Kap der Guten Hoffnung, Kapstadt, Leuchtturm, Lusitania, Parkplatz, Tourismus





Und für die ganz faulen gibt es ja sogar eine Bahn die nach oben fährt!
In direkter Umgebung des Cape Point gibt es übrigens so eine Art Bunker, die in der Landschaft übrig geblieben sind. Diese bieten eine tolle Aussicht und einen guten Platz um sich zu sonnen
Kommentar by Fabienne — 9. Oktober 2011 @ 22:32