Erster afrikanischer Satellit im All
23. Mai 2011| Tweet |
Gestartet war “Ariane”, die europäische Trägerrakete wie immer von Französisch Guyana aus. Alles lief glatt, der Satellit trennte sich plangemäß von der Trägerrakete und so ist nun auch Afrika — dauerhaft — im All angekommen. Ein erster, für März geplanter Start von Ariane hatte noch abgesagt werden müssen. Zusammen mit dem Intelsat-Satelliten war auch ein solcher aus den Vereinten Arabischen Emiraten ins All geschickt worden, für Afrika ist es aber der erste.
Er soll von seiner Position bei 32,8 Grad Ost den erreichbaren afrikanischen Raum mit der Ausstrahlung von Telekommunikationsservices und Fernsehprogrammen versorgen.
Leider tauchte einige Tage nach der erfolgreichen Installation des Satelliten auf seiner Umlaufbahn und einigen Testwochen ein Problem auf: Zunächst ließen sich die unbedingt notwendigen Antennenreflektoren jedoch nicht ordnungsgemäß ausfahren. Was zuvor mit den Solarsegeln kein Problem gewesen war, stieß hier in diesem Fall auf Komplikationen.
Die Rückmeldungen des Satelliten, der von den Betreibern per Funk von der Erde aus angesprochen wird, waren widersprüchlich, so dass nicht klar ist, ob der Start des ersten afrikanischen Satelliten am Ende ein voller Erfolg sein und die Kommunikationslage im Sendegebiet verbessern wird — oder ob man ihn als technischen Fehlschlag wird abhaken müssen.
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Schlagworte: Ariane, Fernsehprogramme, Französisch-Guyana, Intelsat, Kommunikationsdienste, New Dawn, Ostafrika, Solaranlage, Telekommunikation




