Die Lagerfeld Afrikas: Oumou Sy
20. Mai 2011| Tweet |
Das wird sich in Zukunft ein wenig ändern, das Zukurzkommen dieses Themas ist damit nicht gemeint, nicht die Farbenprächtigkeit der afrikanische Mode, die wird natürlich bleiben.
Beginnen wollen wir unseren Reigen der neu entdeckten Begeisterung für afrikanische Mode mit der Vorstellung einer besonders herausragenden Person im Bereich der afrikanischen Modeschöpfung. Oumou Sy, geboren und wohnhaft im Senegal, in Dakar, um genauer zu sein.
Ihre Spitznamen reichen von “Lagerfeld Afrikas” bis zu “Queen of Couture”
Dieser Ruf begründet sich darin, dass sie schon in den frühen 1980er Jahren eine Modeschule in Dakar einrichtete, die bis heute zu den besten Adressen für eine derartige Ausbildung in ganz Afrika zählt. Berühmt wurde sie auch, weil sie einige neue Techniken in der Modeproduktion einführte.
Häufig entwirft sie Kleidung für Filme, wofür sie mehrfach ausgezeichnet wurde. Ihre Werke verkaufen sich auch in Europa bestens. Sogar Youssou N’Dour wird oft von Oumou Sy eingekleidet, was wenig überrascht, wenn man weiß, dass beide aus dem Senegela stammen.
Benannt hat sie ihr eigenes Modelabel nach sich selbst: “Oumou”.
Wer einmal ein gewisses Standing erreicht hat, der kann von dort ausgehend auch noch viele weitere Dinge erreichen. So gründete Oumou Sy 1997 ebenfalls eine jährliche Modewoche, die im Senegal stattfindet.
Ein weniger ruhmreicher Aspekt der Person Oumou Sy, die ein Star in ganz Afrika südlich der Sahara ist, ist die Tatsache, dass sie Analphabetin ist. Für eine Frau in Schwarzafrika, die 1952 geboren wurde, leider nichts Ungewöhnliches …
Das könnte auch interessieren:
» Olympia 2012: Im Fußball vier Teams aus Afrika dabei
» Amtssprache Französisch
» Senegal bucht letztes Ticket im Fußball für Olympia 2012
» Afrika: Kontinent (fast) ohne McDonald's
» Senegal: Youssou N'Dour wird Kulturminister
Schlagworte: Dakar, Design, Mode, Modedesign, Oumou, Oumou Sy, Youssou N'Dour




