Kölner Karnevalsongs auf Afrikaans
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Kölner Karnevalsongs auf Afrikaans

19. Mai 2011

Sing noch ene mit

Sing noch ene mit

Gleich zweifachen Bezug zu Afrika hat ein Song, den in Deutschland wohl nicht nur Karnevalisten kennen: “Viva Colonia” der Band “Höhner”, was Kölsch ist und Hühner bedeutet. Wir werden uns jetzt nicht die Mühe machen, hier ein youtube-Video mit dem Song einzustellen, dafür ist er einerseits zu bekannt und andererseits entschuldigen wir uns jetzt schon bei unseren Lesern, dass wir mit der Nennung des Titels möglicherweise beim einen oder anderen einen Ohrwurm erzeugt haben. Entschuldigung!

Der Afrika-Bezug zu “Viva Colonia” liegt einerseits in Angola, andererseits in Südafrika oder genauer gesagt, bei jenem Teil Südafrikas, der Afrikaans spricht. Denn durch die Welt ging der Song, als bei der WM 2006 in Deutschland beinahe alle Zuschauer im Kölner WM-Stadion während der Partie Portugal — Angola etwas gelangweilt vom Spielverlauf den Hit der Höhner anstimmten. Die Einschaltquoten zu jenem Ereignis machten es möglich, dass man den Song plötzlich auch in Mexiko, in Japan und eben auch in Afrika kannte.

Weshalb es nicht allzu sehr verwundert, dass es “Viva Colonia” inzwischen neben vielen anderen Sprachen auch in einer Version in Afrikaans gibt. Da braucht man im südlichen Afrika (gesprochen wird Afrikaans neben Südafrika auch in Namibia) gar nicht erst die Kölsche Mundart zu lernen, die ohnehin nicht jedem so sympathisch ist wie die Musik der Höhner. Und kann trotzdem Karneval auf rheinische Art feiern.

Wie der Text von Viva Colonia auf Afrikaans lautet, ist hier nicht bekannt, man darf aber davon ausgehen, dass sich am Titel selbst nicht viel geändert haben wird. So, und dann auf zum nächsten Ohrwurm.

Ein Karnevalsklassiker aus Köln auf Afrikaans. Dat jibt et nur in Kölle …

Creative Commons License photo credit: nlnnet


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