Wie Elefanten Lärm einschätzen
7. April 2011| Tweet |
Der für Menschen ohrenbetäubende Lärm von Explosionen, wenn Teile von Bergen oder massivem Gestein weggesprengt werden, stört die Elefanten überhaupt nicht in ihrem Leben, Sein und Streben. Die knorrenden Geräusche, die motorisierte Fahrzeuge machen, stören die Elefanten hingegen so sehr, dass sie sich tagsüber, bei Anwesenheit der Menschen in ihre Wälder zurückziehen und auch kaum miteinander kommunizieren. Bei Explosionen von Sprengungen dagegen sind die Elefanten den ganzen Tag über aktiv und kommunizieren mit ihrem Trompeten auch miteinander.
Die Erklärung für dieses überraschende Phänomen gibt es nach dem Klick.
Welchen natürlichen ohrenbetäubenden Lärm gibt es in der Natur, an dem man nichts ändern kann und der auch, sofern vorüber, keine Gefahr darstellt? Es ist eigentlich ganz naheliegend.
Die Elefanten halten die Explosionen für Donner von einem Blitz bzw. Gewitter und leben einfach so weiter wie zuvor, während die Anwesenheit von Menschen für sie eine Gefahr darstellt, auf die die laufenden Motoren und sonstige unnatürliche Fahrgeräusche hinweisen. Die über viel weitere Entfernung wahrzunehmenden Geräusche einer Explosion sind also zumindest für Elefanten ungefährlich. Um jene Geräusche, die die an- und abfahrenden Arbeiter produzieren, sollte man sich im Sinne der Elefanten hingegen kümmern.
photo credit: Digital Sextant
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Schlagworte: Elefanten, Gefahr, Lärm, Menschen, Motor, Rohstoffabbau, Rohstoffe, Trompeten, Wagen, Wälder




