Katastrophen-Hilfs-Haus aus Südafrika
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Katastrophen-Hilfs-Haus aus Südafrika

7. April 2011

Faltbares Nothaus

Faltbares Nothaus

Moment mal, in Japan fehlen doch gerade massig Unterkünfte?! Da könnte das faltbare Not-Haus aus Südafrika eine große Hilfe sein. Warum ist niemand von den Verantwortlichen informiert, dass man dieses nur 800 Kilogramm leichte Nothaus in weniger als fünf Minuten errichten kann, wenn man ein paar helfende Hände zur Seite hat?

Dann müsste niemand in Japan in Turnhallen und weit weg vom eigentlichen Zuhause bzw. dem, was davon noch übrig ist, wohnen. Das gilt natürlich nicht für Japan allein, sondern für alle Regionen, in denen sich Katastrophen ereignen.

Unterstützt wurde die Entwicklung dieses leichten, schnell aufzubauenden und dennoch Schutz gegen Wind und Wetter bietenden Ersatzhauses von der Zululand-Gründungsinitiative. Es bietet 14 Quadratmeter geschützten Raumes, für Notfallzeiten sicher Platz für mehr als nur eine oder zwei Personen. Dazu kommt, dass der Transport der Rohware für das Aufbauen dieses Hauses gerade einmal 24 Zentimeter hoch ist. So können recht viele Einheiten dieser Nothäuser gleichzeitig transportiert werden und vergleichsweise ohne Schwierigkeiten ins Zielgebiet geschafft werden.

Kluge Erfindung, nur muss sie auch eingesetzt werden

Haben wir hier sonst gerne ein Auge auf so genannte “Gadgets”, mit denen sich Probleme des normalen Alltags in Afrika lösen lassen (Energieversorgung, Trinkwasserqualität oder grundsätzliche material- und kostensparende Ideen), ist das Notfallhaus für alle Regionen der Welt von Relevanz, die von einer Naturkatastrophe heimgesucht werden.

Die zweite Anwendungsmöglichkeit trifft dagegen wahrscheinlich eher nur für Afrika zu: Im Falle von Umbauarbeiten innerhalb größerer Städte, wenn neue Gebäude entstehen und alte Gebäude abgerissen werden, können die ehemaligen Bewohner für eine Zwischenzeit in derartige Behausungen ziehen. Nicht die beste Wohnmöglichkeit, aber besser als nichts.

Nur fünf Minuten Aufbauzeit, nur 24 Zentimeter Transportdicke

Zudem steht natürlich der Aspekt der Katastrophenhilfe im Vordergrund. Aus welchem Grund diese Häuser nun aber nicht in Japan vorrätig sind oder zumindest bestellt werden, bleibt ebenso rätselhaft wie die Frage danach, warum die Atomkraftwerke kein Roboter vor Ort hatten, um die für den Menschen lebensgefährlichen Arbeiten in den Meilern zu verrichten.


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