Gambia: Projekthilfe aus Deutschland
5. April 2011| Tweet |
Aus dem kleinen Gambia hört man sehr selten etwas, wenn man nicht gerade aktiv danach sucht. Die Gründe dafür liegen durchaus im komplett vom Senegal eingefassten Gambia selbst, denn dort floriert die Wirtschaft nicht und wo das Geld fehlt, kommt man auch kulturell meist nur sehr mühsam auf die Beine.
Apropos Beine: Unter die Arme greifen wollen Gambia jetzt einige Menschen aus Hattingen. Wobei die Einschränkung “jetzt” nicht ganz zutreffend ist, denn all die Helfer, die sich zu einem Hilfskonvoi in Richtung Gambia zusammengetan haben, fahren bereits zum fünften Mal in das westafrikanische Land.
Die 7000 Kilometer vom Westen Deutschlands bis nach Gambia werden in Geländewagen zurückgelegt, 15 Menschen sind dabei an Bord. Alle Beteiligten zahlen die Reisekosten, ihre Unterkunft und ihre Verpflegung selbst, so dass alles, was nach Gambia gebracht werden soll, komplett dort bleiben kann.
Vier der fünf Wagen werden in Gambia verkauft werden, der Erlös geht ebenfalls in Hilfsprojekte, der fünfte Wagen wird als “Buschtaxi” eingesetzt werden werden. Die Hattinger hatten eine so genannte Modellklinik in Gambai initiiert, für deren Bau sie zuletzt sogar von der Regierung Gambias ausgezeichnet wurden.
Sicher sind die Hattinger nicht die einzigen, die einen derartigen Hilfskonvoi planen und durchführern. Derer gibt es bestimmt zahllose aus ganz Deutschland, dennoch seien diese tapferen Hattinger hier exemplarisch genannt.
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Schlagworte: Gambia, Hilfskonvoi



