Der heilige Hain der Göttin Osun
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Der heilige Hain der Göttin Osun

28. März 2011

Teil des Weltkulturerbes

Teil des Weltkulturerbes

Wann immer ein Ort zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt wird, bewirkt das große Aufmerksamkeit für das jeweilige Bauwerk und in den meisten Fällen auch besonderen Schutz sowie besondere Investitionen des das Bauwerk beherbergenden Landes.

Zumindest Punkt eins gilt auch für das folgende Bauwerk, denn sonst würden wir es hier im Afrika-Blog nicht erwähnen: Der Heilige Hain der Göttin Osun in Oshogba in Nigeria ist nun Teil der Liste der Weltkulturerben der UNESCO.

Die Anlage besteht tatsächlich aus mehreren zusammengehörenden Hainen, jeder von ihnen ist einem anderen Gott der “Yoruba” geweiht, ein ethnischer Stamm in Westafrika. Oshun oder in alternativer Schreibweise Osun ist die Schutzgottheit der Yoruba, ihr ist die gesamte Anlage gewidmet. Sie liegt entlang des Flusses Oshun.

In den Hainen lagern Bildnisse, Kunstwerke und Heiligtümer der Yoruba. Allerdings wurde die komplette Anlage von einer österreichischen Künstlerin namens Susanne Wenger aufwändig umgestaltet. Erst danach wurde der heilige Hain der Göttin Osun in die Liste der Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen. Gestattet wurde Susanne Wenger der Umbau, da sie anerkannte Priesterin der Yoruba war.

Die Anlage liegt im Bundesstaat Osun, im Westen Nigerias. Die heiligen Haine stellen dabei eine der größten und bekanntesten Attraktionen des Bundesstaates dar. Sollte einer unserer Leser bereits einmal dort gewesen sein, würden wir uns über einen Bericht oder ein paar Fotos sehr freuen.

Hier geht es zum Eintrag des heiligen Hain in der Liste der Weltkulturerbe der UNESCO.


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