Kenias Image mausert sich, ein Problem bleibt
21. März 2011| Tweet |
Die von uns bereits erwähnte Schnittblumenindustrie wird wohl bald vom – normalen – Tourismus überholt werden, was ihre Umsätze angeht. Das ist eine gute Nachricht für Kenia. Im letzten Jahr waren es etwa 1,2 Millionen Touristen, die einen Urlaub in Kenia verbrachten.
Und das, obwohl die Preise für die so beliebten Safaris und dazugehörige Unterkünfte enorm angestiegen seien. Ein Tag in einem Nationalpark koste inzwischen nicht mehr 60 US-Dollar, sondern 75 pro Kopf und Tag. Man kann nur hoffen, dass die steigenden Einnahmen weiter dazu beitragen, dass immer weniger Menschen in Kenia Anlass zur Prostitution haben und vielmehr sichere, von diesem Geld geschaffene Arbeitsplätze erhalten.
Die Polizei scheint recht lasch zu sein im Umgang mit eventuellen sexuellen Begegnungen mit Minderjährigen, allerdings duldet man inzwischen keine Besuche von Fremden mehr in Hotelzimmern – landesweit. Womit diese schmutzige und mehr als unschöne Angelegenheit aus dem Fokus der meisten Touristen gerückt ist – abgeschafft ist sie damit allerdings nicht. Nun gehen die Freier eben in Privathäuser, statt in ihr eigenes Hotelzimmer.
photo credit: Benno Hansen
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Schlagworte: Bürgerkrieg, Image, Sextourismus




