Die Kasubi Tombs in Uganda
15. März 2011| Tweet |
Etwa 30 Hektar groß ist das gesamte Gelände, das man gemeinhin in drei Bereiche aufteilt: einen für das Hauptgrab, weitere Friedhöfe hinter diesem ersten Bereich und landwirtschaftlich genutzte Gebäude seitlich vom Hauptgrab.
Besonders alt ist die Grabstätte allerdings nicht, denn erst 1882 wurde mit ihrem Bau begonnen. Zunächst war das Konstrukt als Palast für den amtierenden König Kabaka Mutesa I. gedacht, doch dann verstarb dieser im Jahr 1884, so dass die Gebäude umgewidmet wurden. Mittlerweile liegen vier weitere verstorbene König im Hauptgrab der Kasubi Tombs in Uganda.
Bedeutendestes kulturelles und religöses Zentrum des Königreichs Buganda
Auch alle Prinzen, die dieser Volksstamm seitdem hatte, sind in den Kasubi Tombs beerdigt. Nicht zuletzt wegen dieser zentralen Funktion für das Volk ist diese Stätte hoch frequentiert. Dennoch steht sie auch Touristen offen. Zumal ihre Architektur als besonders typisch für die Bauweise des Volkes der Baganda.
2010 wurde das Hauptgebäude bei einem Brand jedoch stark beschädigt. Bei anschließenden Unruhen wegen der ungeklärten Frage der Ursache des Brandes — es kommt immer wieder zu Spannungen zwischen der Regierung von Uganda und dem Königreich der Buganda — wurden zwei Menschen erschossen.
Inzwischen sind sich beide Parteien einig, die Hauptgrabstätte wieder aufzubauen. Interesse muss daran auch die ugandische Regierung selbst haben, sind doch die Kasubi Tombs eine der wenigen Stätten in Uganda, die ins UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen wurde. Dies ist stets ein Garant für besonderes Interesse der Weltöffentlichkeit, was natürlich mit wichtigen Deviseneinnahmen einhergeht.
photo credit: notphilatall
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Schlagworte: Kampala, Kasubi Tombs




