Nur in Afrika: die Kapflora (Capensis)
7. März 2011| Tweet |
Getrennt wird die Capensis vom anderen Florenreich in Afrika durch die Wüsten Namib und Karoo. Obwohl sie das kleinste der Florenreiche darstellt, herrscht hier die relativ größte Artenvielfalt. Dazu kommt eine bemerkenswert hohe Zahl an endemischen Arten, somit Arten, die allein in dieser Region, meist sehr begrenzt, vorkommen.
Die Capensis ist das kleinste der sechs Foren-Reiche der Erde
So gibt es zum Beispiel auf der Kap-Halbinsel, die gerade mal 35 Kilometer lang ist, mehr Arten als im gesamten Großbritannien. Ungefähr 70% der im gesamten Capensis ca. 9.000 vorkommenden Pflanzenarten sind endemisch.
Nicht nur Experten aus Biologie und Botanik reisen allein wegen dieser Besonderheiten jedes Jahr nach Südafrika oder Namibia, auch ganz normale Pflanzenfreunde begeistern sich für die Schönheiten, die die Evolution hier und nur hier geschaffen hat und verbringen einige Zeit mit dem Studium dieser einmaligen Arten. So ist auch die folgende Webseite entstanden: Einige Bilder dieser in der Kapregion endemischen Pflanzenarten bietet der Webauftritt von Klaus Minges.
photo credit: TANAKA Juuyoh (田中十洋)
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Schlagworte: Artenvielfalt, Capensis, Flora, Kapflora, Lesotho, Paleotropis




