China investiert in Simbabwe
3. März 2011| Tweet |
Neuester Coup des chinesischen Staates auf dem afrikanischen Kontinent ist nun eine intensive Zusammenarbeit mit Simbabwe. Der Staat im afrikanischen Süden gilt als Krisenstaat. Weshalb er sich seine Partner nicht so genau aussuchen kann, wenn denn überhaupt schon mal jemand in Simbabwe investieren will. Nun ließ Chinas Außenminister Yang Jiechi verlauten, dass sein Land Investitionen in Höhe von etwa 10 Milliarden Dollar in Simbabwe plant, wobei es sich um Entwicklungshilfe und Lieferung von Rohstoffen handeln soll.
Zur Zeit reist der Außenminister durch einige afrikanische und auch arabische Staaten. Dabei hat er stets größere Pakete an Investitionen im Gepäck. Und China bekommt dadurch auch dort ein Bein auf den Boden, wo sich Investitionen für andere kaum lohnen oder dem ersten Anschein nach nicht lohnenswert genug erscheinen.
China stützt durch seine Investitionen auch Robert Mugabe
Simbabwes “Autokrat”, wie man nicht demokratisch legitimierte Machthaber neuerdings nennt, Robert Mugabe, erhofft sich davon eine weitere Stützung seines Regimes, denn die ständigen wirtschaftlichen Krisen in Simbabwe haben die Bevölkerung in seinem Land ohnehin schon immer stärker in die Opposition zu seiner Politik getrieben.
Dass Simbabwe auch deshalb, wegen Mugabes Politik, international gemieden wird, ficht China nicht an. Denn die kommende Großmacht hat wenig Hemmungen, in jene Nischen vorzustoßen, in denen die alteingesessenen wirtschaftlichen starken Nationen nicht zu finden sind.
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Schlagworte: China, Harare, Investitionen, Robert Mugabe, Wirtschaft




