Berliner Afrika-Konferenz
3. März 2011| Tweet |
Die URL lautet www.berliner-afrika-konferenz, dort findet man weiterführende Informationen und eine Auflistung der Unterstützer dieses Projekts und der Aktivitäten, die die Gruppe unter dem Motto “erinnern, aufarbeiten, wiedergutmachen” betreibt. Das Logo der Webseite zeigt auch thematisch sehr passend ein stilisiertes Brandenburger Tor, von dem aus Fesseln aus Metall ausgehen. Gefesselt fühlten sich die Afrikaner von den Entscheidungen jener Berliner Afrika-Konferenz — und von dessen Auswirkungen auch heute noch.
Gegen das Leugnen, Verschweigen und schlicht Vergessen der Folgen der Konferenz
Deshalb gibt es dieses Projekt, das Motto klingt einleuchtend. Es geht nicht um Rache oder Revanche, es geht darum, das von den europäischen Kolonialherren begangene Unrecht wiedergutzumachen. Ungeschehen machen kann man es ohnehin nicht.
Die Unternehmung wurde 2009 anlässlich des 125-jährigen, traurigen Jubiläums der Berliner Afrika-Konferenz ins Leben gerufen, fand Mitstreiter aus Politik, Wirtschaft und Religion und beendete ihre intensiven Aktionen im Februar 2010. Zur Erinnerung an die Ziele dieser Aktion existiert die Webseite. Möglicherweise wird in mittelfristiger Zukunft daran angeschlossen werden.
Erinnerung an die Taten einer Unrechtszeit ist immer der erste Schritt, um die Aufarbeitung in Gang zu setzen. Erinnerung statt Leugnung. Ein legitimes Anliegen dieser Aktion in Erinnerung an die Berliner Afrika-Konferenz.
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Schlagworte: Aktivitäten, Berliner Afrika-Konferenz, Grenzen, Kolonien, Projekt





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