Ehemals moderne Bauten verfallen in Afrika
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Ehemals moderne Bauten verfallen in Afrika

24. Februar 2011

Afrika ist weit weniger Sand als bekannt

Afrika ist weit weniger Sand als bekannt

Mal wieder eine Galerie, allerdings eine aufschlussreiche und eben keine über Safari in Afrika, Elefanten, Löwen, den Nil oder mehr oder weniger romantische Sonnenaufgänge. Afrika war und ist so vielschichtig wie der Rest der Welt, mit dem kleinen Unterschied, dass andere Kontinente bei der Kolonialisierung nicht so extrem ausgebeutet wurden wie Afrika. Das sieht man auch in dieser Galerie sehr gut, die die vermeintlich modernen Bauten aus den 1950er und 1960er Jahren in Afrika zeigt. Da ist nicht viel mit dem hier bereits dargestellten Kolonialstil, der so pittoresk und ansehnlich daherkommt.

Beton, Beton und Zukunftsvisionen, Fuktionalität über alles, wie es im Europa einige Zeit nach dem Krieg populär wurde, auch in Afrika, weil hier schließlich die selben Geister und Geschmacksrichtungen am Werk waren. Dass Afrika aussieht wie eine zerfallene Vorstadt von Manchester oder eine verlassene Kohleregion in Südbelgien, hätte man sich auch nicht vorgestellt, wenn man es nicht wie hier mit eigenen Augen (auf Fotos natürlich nur) sähe.

Lobenswert mal wieder, dass die ZEIT nicht den üblichen Weg geht, die Klischees zu bedienen, sondern zeigt, wie es in Afrika (an manchen Stellen) wirklich ausieht.

Der Link zur Galerie bei der ZEIT.

Keine schönen Bilder, aber erhellende. Man sollte sie gesehen haben.


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