Namibia mit Spitzenplatz bei Pressefreiheit
26. Januar 2011| Tweet |
Weitere afrikanische Staaten liegen nur knapp hinter Namibia und stellen damit ebenfalls positive Vertreter des Kontinents dar: Ghana, Kap Verde und Mali gleichauf auf dem 26. Platz dieser Liste.
Auch die WM in Südafrika hatte Auswirkungen auf die Pressefreiheit: und zwar negative. Deshalb rutschte Südafrika auf den 38. Rang ab. Die WM ist vorbei, doch die politisch starken Kräfte in Südafrika, der ANC, schikanieren weiterhin immer mal wieder Journalisten und verweigert ihnen Auskunft oder Teilnahme an Presse-Veranstaltungen.
Letzter in diesem Ranking ist übrigens mit Eritrea ebenfalls ein afrikanischer Staat. Überhaupt steht es insbesondere im Osten Afrikas schlecht um die Pressefreiheit, nicht allein in Somalia, wo quasi Rechtlosigkeit herrscht, sondern eben auch in Eritrea, dem Letzten der Liste von 178 Ländern, die “Reporter ohne Grenzen” aufführt.
Erstellt wird die Liste durch Befragung von Journalisten und Korrespondenten, indem sie einen Fragebogen der Organisation beantworten. Zum Vergleich vielleicht noch die Platzierung der Bundesrepublik Deutschland in dieser Liste: Platz 17. Da wird man wohl kaum noch ernsthaft Unterschiede zwischen Deutschland und Namibia in dieser Frage aufspüren können.
photo credit: Ryan.Berry
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Schlagworte: ANC, Eritrea, Ghana, Journalismus, Kap Verde, Mali, Pressefreiheit, Somalia




