Amtlich: Barack Obama nicht in Kenia geboren
14. Januar 2011

Weiterhin in Honolulu geboren: Barack Obama
In den USA gibt es eine Menge skurriler Menschen, was nicht weiter verwunderlich ist, bei über 300 Millionen Einwohnern sind nun mal immer ein paar Freaks dabei. Eine Anwältin aus Hawaii wollte kürzlich feststellen lassen, dass Barack Obama nicht, wie von ihm angegeben, auf Hawaii, sondern in Kenia geboren ist, im Land seines Vaters (
und seiner Schwester). Was albern klingt, hätte handfeste Konsequenzen: Nur, wer in den USA geboren ist, kann auch US-amerikanischer Präsident werden. Hätte die Klägerin Recht, wäre Obamas Präsidentschaft nichtig, es müsste Neuwahlen geben und der von vielen im äußerst gespaltenen Amerika verhasste Mann an der Spitze der Nation müsste zurücktreten. Doch:
Der Richter empfand die Klage angeblich als so lächerlich, dass er sie gar nicht erst zugelassen hat, stattdessen der Klägerin 20.000 Dollar Strafe aufbrummte. Damit dürfte sich dieses obskure Kapitel amerikanischer Politik erledigt haben, denn die Nachricht dieser richterlichen Entscheidung ist bereits das Ergebnis der Berufungsverhandlung. Barack Obama bleibt also rechtmäßiger Präsident der USA, während die dortigen Staatskassen um 20.000 Dollar reicher werden. In diesen Zeiten amerikanischer Haushaltslage sicher nicht das schlechteste.
photo credit: chadmagiera
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Schlagworte: Anwältin, Barack Obama, Familie, Hawaii, Klage, Präsident, Schwester, USA, Vater
Dieser Beitrag wurde vor am Freitag, 14. Januar 2011 um 15:00 Uhr veröffentlicht und unter Kenia gespeichert.
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