Hardy Krüger im Interview über Afrika
7. Januar 2011| Tweet |
Im Fernsehfilm “Familiengeheimnisse” spielt er den Vater einer afrikanischen Tochter. Ohne diesen Anlass wäre die FR sicher auch nicht auf die Idee gekommen, Hardy Krüger zu interviewen, auch wenn der Mann wie es das Interview behauptet, der erste deutsche Filmstar nach dem Krieg gewesen sei. Einer, dem man natürlich ständig noch mit der Keule der Verbrechen des deutschen Regimes kam, einer, der aber damit umzugehen wusste.
Später lebte Krüger lange Zeit auf einer Farm in Tansania, er sagt von sich selbst, dass sein Herz durch die lange Zeit dort “schwarz” geworden sei, schwarz wie Schwarzafrika, und dass er sich jeglichen Hochmut gegenüber der afrikanischen Bevölkerung abgewöhnt habe. Angesprochen auf die tatsächlichen Verhältnisse in Afrika während seiner aktuellen Drehtermine in Kenia, bricht Hardy Krüger in Bestürzung aus über die existierenden Slums und behauptet, dass es das zu seiner Zeit, also in den 1960er und 1970er Jahren in Afrika nicht gegeben habe. Und dass man sich nun engagieren müsse, dagegen ankämpfen, auch und gerade Europäer, schließlich läge Afrika vor der Haustür Europas und Menschen seien nun mal füreinander verantwortlich.
Wie Recht er hat am Ende seines Interviews mit der FR.
photo credit: cliff1066™
Das könnte auch interessieren:
» Komoren: Flüchtlingsboot gesunken, viele Menschen gerettet
» Mali: Proteste gegen Übergangsregierung
» Mit Ben Stiller: "Madagascar 3" feiert Premiere in Cannes
» Wie verhält man sich im Restaurant in Südafrika?
» Suaheli Online-Wörterbuch
Schlagworte: Farm, Hardy Krüger, Interview, Slums





[...] der gesamten Erläuterungen im Film ist Hardy Krüger jr., mit dessen Vater hier letztens ein Interview verlinkt war, der wiederum bekanntlich ebenfalls Afrika-Experte ist. Der Sohn setzt diese Tradition [...]
Pingback by “Serengeti” — nach Grzimek erneut im Kino | Touring-Afrika: Afrika Blog — 8. Februar 2011 @ 09:02