Tunesien von sozialen Protesten erschüttert
6. Januar 2011| Tweet |
Diesem war das Obst und Gemüse beschlagnahmt worden, das er trotz Uni-Abschluss in der Arbeitslosigkeit, aber ohne Genehmigung verkaufen wollte, um seine Familie zu ernähren. Die Unruhen haben mittlerweile die ersten Todesopfer gefordert. Zwei Demonstranten wurden erschossen, einer beging Selbstmord. Auch der sich selbst angezündet habende Mann erlag seinen Verletzungen.
Die vielen Gelder, die die Millionen Touristen pro Jahr in Tunesien lassen, werden nicht derart im Land verteilt, dass die durchschnittliche Bevölkerung davon profitierte und sich ihr Lebenstandard besserte. Unter den Jugendlichen und jungen Menschen des Landes grassiert hohe Arbeitslosigkeit. Der seit 23 Jahren im Amt befindliche Präsident versprach neue Arbeitsplätze, ob er diese tatsächlich wird bereitstellen können, muss sich zeigen. Tunesien war bislang eines der wenigen Länder der arabischen Welt ohne größere politische Unruhen — das könnte sich jetzt ändern.
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Schlagworte: Arbeitslosigkeit, Demonstranten, Meinungsfreiheit, Politik, Präsident, Tote





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Pingback by Ausschreitungen auch in Algerien | Touring-Afrika: Afrika Blog — 8. Januar 2011 @ 23:02