Schutz der Rhinozerosse in Simbabwe
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Schutz der Rhinozerosse in Simbabwe

15. Dezember 2010

Wertvolle Hörner

Wertvolle Hörner

In Simbabwe gibt es eine interessante, neue Methode, die von Wilderern bedrohten Rhinozerosse zu schützen. Ihre Hörner sind bei Wilderern und natürlich vor allem deren Kunden besonders beliebt. So ist der Mensch der größte Feind des Rhinozerosses. Um genau diesem Treiben nun ein Ende zu bereiten, werden in Tansania Rhinozerosse zwangs-verstümmelt. Denn ohne ihre Hörner sind sie für die Wilderer nicht mehr von Interesse — und bleiben so am Leben.

Bis zu 14.000 Euro werden für ein Kilogramm eines solchen Horns eines Rhinozerosses bezahlt, klar, dass den Wilderern so ein Geschäft Lust aufs Töten macht. In Asien gelten die Hörner als Wundermittel gegen Kopfschmerzen, aber vor allem als Aphrodisiakum. Die Maßnahmen der Tierärzte im Land sind dringend nötig, denn es gibt nur noch circa 700 dieser Rhinozerosse. Während der Erfolg in Simbabwe deutlich ist, es gibt immer weniger Funde von toten und enthornten Rhinozerossen, machen die Wilderer nun Umwege: Die Zahl der getöteten Rhinozerosse in Südafrika stieg innerhalb nur eines Jahres von 122 auf 210.

Zeit, sich in Simbabwe zu informieren, wie man wirksam gegen die Wilderei vorgeht.

Creative Commons License photo credit: Goynang


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