Nachhaltigkeit fördern: The Long Run
25. November 2010| Tweet |
In seinem Unternehmen führte er ein “Leitbild” ein. Eine Angelegenheit, die bei nach Umsatz strebenden und häufig zu skandalösen Bedingungen produzierenden Großkonzernen häufig erst einmal Skepsis hervorruft, ob eine solche Maßnahme nicht allein der Image-Bildung dienen soll. Denn die Worte, die Zeitz für das Leitbild seines Unternehmens wählte, klingen blumig und für jeden akzeptabel: “stets fair, ehrlich, positiv und kreativ” wolle man sein, was natürlich beinhalten muss, dass man niemanden ausbeutet, faire Preise auch an die Produzenten und die Kleinhändler zahlt und viele weitere Dinge umfasst.
Doch Zeitz ist es ernst mit seinem Leitbild, es ist kein reines Marketinggeschwurbel. Neben dem Leitbild wurde zum Beispiel ein Nachhaltigkeitsprogramm eingeführt, welches in den nächsten Jahren 25% an Rohstoffen und CO2-Emissionen einsparen soll. Zudem gründete er neben dem weiter unten vorgestellten Projekt auch noch eine Zeitz Foundation, die Projekte unterstützt, welche Nachhaltigkeit fördern und den interkulturellen Dialog. Wir würden hier nicht über diese ganzen Angelegenheiten berichten, wenn all diese nicht auch von außen ernst genommen würden. So erhielt Zeitz 2009 den Titel “Honorable Warden of the Kenya Wildlife Service”.
Ernsthafte, nachhaltige Förderung ist das Gebot dieses Unterfangens
Eine Konsequenz seines Strebens nach Nachhaltigkeit und der Förderung von Projekten, die diese ebenfalls fördern, ist das Projekt The Long Run. “The Long Run”, sozusagen der Langstreckenlauf, bezieht seinen Namen sicher darauf, dass Projekte eben nicht nach dem kurzfristigen, medienwirksamen Erfolg schielen sollen, der verpufft, wenn die Maßnahme beendet ist (wie zum Beispiel bei der WM 2010 in Südafrika), sondern dass Langfristigkeit erzielt werden soll.
Die Zahl der von der Zeitz Foundation im Rahmen von “The Long Run” geförderten Projekt ist schier unüberschaubar, was keine Kritik, sondern ein Lob sein soll. Nachdem “Entwicklungspolitik” lange Jahre lang nur bedeutete, mit der Gießkanne ein wenig Geld zu vertröpfeln, ist die Menschheit hier anscheinend schlauer geworden, und “The Long Run” ist kein kleiner Teil davon. Wer sich einen Überblick über die vielen und auch äußerst verschiedenen Projekte machen möchte, die von “The Long Run” gefördert werden, surfen am besten selbst zu dieser Seite und schaue sich — oft auch mit schönen Impressionen — an, wo was unternommen wird.
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Schlagworte: Entwicklungshilfe, Farm, Jochen Zeitz, Kenia, Nachhaltigkeit, Projekte, Puma, The Long Run




