AIDS-Aufklärungs-Cartoons in afrikanischen Sprachen
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AIDS-Aufklärungs-Cartoons in afrikanischen Sprachen

17. November 2010

Die drei Amigos im Kampf gegen AIDS

Die drei Amigos im Kampf gegen AIDS

Neben der Grundproblematik HIV/Aids, die bekanntermaßen in Afrika besonders verbreitet ist, gibt es zwei große zusätzliche Probleme bei der Bekämpfung dieser Epidemie in Afrika: Der geringe Bildungsstand, der auch aufgrund geringer Informationsmöglichkeiten entsteht und zweitens die in vielen Regionen herrschenden Vorbehalte gegenüber dem Gebrauch von Kondomen.

Ersteres führt dazu, dass viele Menschen gar nicht wissen, wie diese Krankheit übertragen wird, und auch, dass sie nicht davon wissen, wie sie sich schützen könnten. Zweiteres führt dazu, dass sie es möglicherweise wissen, es aber aus verquast-religiösen Gründen nicht tun.

Gegen beides will diese Aktion der UNAIDS, der Weltorganisation gegen AIDS, vorgehen, und das muss natürlich zumindest in der jeweiligen (von den meisten gesprochenen) Landessprache passieren, denn sonst erreichen die Informationen die Zielgruppe nicht.

Comics für den Schutz gegen AIDS

Da aber auch sehr junge Menschen angesprochen werden sollen, gleichzeitig Sexualität, explizite Sexualität immer noch ein heikles Thema sein kann, bieten sich Comic-Figuren an, die Geschlechtsteile darstellen sollen. Zudem werden die Gefahren, die von HIV/AIDS ausgehen, stets nur als Metapher in Form von anderen Verletzungen, hervorgerufen durch unachtsames Verhalten, dargestellt, so dass in keinem Land an der reinen Darstellung Anstoß genommen werden kann.

Die “drei Amigos” repräsentieren hier jene, welche unvorsichtig vorgehen und zu mehr Vorsicht gemahnt werden sollen. Auf witzige Weise (leider sind die Quick-Time-Videos etwas klein, aber umso origineller gemacht) werden sie immer wieder ermahnt, sich doch bitte zu schützen und dabei mitzuhelfen, die weitere Verbreitung von AIDS zu stoppen.

Die Sprachen, in denen die Clips der Three Amigos angeboten werden, sind: Swahili, Amharisch, Arabisch, nigerianisches Englisch, Afrikaans, Englisch, Somalisch, Sotho, Französisch und Zulu.

So sollte noch jeder Afrikaner zumindest jemanden in seinem Bekanntenkreis haben, der eine dieser Sprachen versteht. Bleibt zu hoffen, dass die Videos auch ausreichend häufig abgespielt werden können, auf dass die Information sich verbreite.


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