Saarbrücker Zoo unterstützt Naturpark in Sambia
16. September 2010| Tweet |
Positiver Nebeneffekt der Unterstützung des Projekts in Sambia ist nicht allein der mögliche Erhalt des Naturparks, sondern dass einigen Menschen in Sambia auf diese Weise auch ermöglicht wird, eine Arbeit auszuüben.
Die gleichen Tiere in Sambia wie im Zoo von Saarbrücken
Wie so oft bei Projekten dieser Art ist der Kontakt auf privatem Wege zustande gekommen. Ein Zootierarzt aus Köln stellte den Kontakt her, den Naturpark in Sambia hat er sogar selbst gepachtet. Viele der Tierarten, die man dort zu sehen bekommt, leben auch im Zoo von Saarbrücken, so dass auch eine inhaltliche Nähe vorhanden ist: Elefanten, Giraffen, Leoparden und andere Tiere.
Durch die Tätigkeit im Rahmen dieser Projekte fällt in Sambia auch ein weiterer, die dortigen Arten bedrohender Aspekt weg: Wer einen normalen Job und ein normales Einkommen besitzt, ist nicht mehr genötigt, zum Lebensunterhalt zu wildern.
Die Arbeitsmöglichkeiten in Sambia reichen vom Schreinern übers Gärtnern bis zur Touristen-Begleitung und stellen somit für keinen der Kandidaten Unerfüllbares dar. Zudem werden denjenigen, welche sie benötigen, Möglichkeiten zur Weiterbildung gegeben.
Eine kleine Summe mit hoffentlich großer Wirkung
Der Saarbrücker Zoo und seine Besucher haben schon über 2.000 Euro für die Rettung dieses Naturparks überwiesen, was nicht allzu viel ist, wie den Verantwortlichen des Saarbrücker Zoos ebenfalls klar ist. Dennoch: die Richtung ist vorgegeben, denn die Zusammenarbeit mit dem Projekt in Sambia soll in Zukunft noch intensiviert werden.
Wer also in Saarbrücken demnächst mal wieder in den Zoo geht, sollte vielleicht ein paar Cents extra dabei haben, um mit dem Kauf von kleinen Produkten ein sinnvolles Projekt in Sambia zu unterstützen.
photo credit: michael.berlin
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Schlagworte: Luambe, Luambe Conservation Project, Naturpark, Saarbrücken, Zoo




