Besser essen in Burkina Faso
9. August 2010| Tweet |
Burkina Faso tatsächlich mit dem besseren Resultat
Doch die Wirkung dieser Ernährung geht über das reine Erscheinungsbild der Menschen hinaus, wie eine Studie jüngst herausfand. Forscher der Universität Florenz hatten die Auswahl der Speisen von italienischen Kindern im Alter von 1-6 mit jener von Kindern aus Burkina Faso verglichen. Während die Zusammensetzung der Speisen der italienischen Kinder hauptsächlich aus Stärke, Zucker, Fett und Fleisch bestand, wie man es auch für Deutschland annehmen würde, bestand jene der Kinder aus Burkina Faso mehrheitlich aus Hirsebrei, Gemüse und Kräutern. Womit der entscheidende Unterschied der Ballaststoffgehalt der Ernährung war. 3,2 Prozent für die Kinder aus Burkina Faso zu 0,9 Prozent für die italienischen Kinder.
Wirksam gegen Fettleibigkeit
Dadurch lag auch eine signifikant unterschiedliche Darmflora der Kinder vor: Es gibt tatsächlich Mikroben, die vor Fettleibigkeit schützen, deren Anteil war bei den afrikanischen Kindern deutlich höher als bei der Vergleichsgruppe. Zudem hat diese Zusammenstellung weitere Effekte, denn eine gute Darmflora soll vor Entzündungen und weiteren Darmkrankheiten zu schützen in der Lage sein. Insbesondere das Risiko vor Allergien sinkt dadurch.
Ob die Wirkung einfach durch eine vergleichbare Ernährung erzielt werden könnte, ist damit allerdings noch nicht beantwortet. Vielleicht liegen auch besondere Gründe in der physischen Struktur der Bewohner Afrikas, die diese bessere Gesundheit begünstigen.
photo credit: oneVillage Initiative
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Schlagworte: Ernährung, Fett, Fettleibigkeit, Gemüse, Hirse, Italien, Stärke, Studie, Universität Florenz




